Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaften (BJMM) u12/14/16
Am langen Wochenende über den 1. Mai wurden in der Mildred-Harnack-Schule die Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaften (BJMM) in den Altersklassen u12/14/16 ausgetragen, bei denen die WEISSE DAME mit zwei Mannschaften auf dem Podium landen konnte.
Außerdem ging – nachdem die Schachweltmeisterschaft der Herren in den Mainstream-Medien insgesamt wenig Beachtung fand – ein anderer, lokal bedeutsamer Stichkampf am heutigen Maifeiertag zu unseren Gunsten aus:
Bhuvana Reddi ist Berliner Meisterin 2023 der Altersklasse u16w!
Die Berliner Meisterin u16w Bhuvi (2. von links) im Kreise ihres „Fanclubs“.
Zunächst zu Bhuvi: Im BJEM-Finalturnier der u16w(Bericht BJEM) und auch nach dem 1. Stichkampf (Turnierpartien)(Bericht Stichkampf 1) lagen alle 3 Konkurrentinnen nach Punkten und weiteren Wertungen gleichauf. Luna Sohr (Königsjäger Süd-West) zog sich nach dem 1. Stichkampf aus dem Wettbewerb zurück, so dass Bhuvana im 2. Stichkampf nur noch gegen die vermeintlich schwächere Luise Schmidt (ebenfalls Königsjäger Süd-West) antreten musste. Doch Bhuvi machte es spannend: Sie verlor die erste Schnellschachpartie (25+10), glich dann in der zweiten Partie mit Weiß aus und erzielte schließlich 1,5 Punkte aus den beiden anschließenden Blitzschachpartien.
Damit ist sie nicht nur Berliner Meisterin, sondern sicherte sich auch die Teilnahme an der Deutschen Einzelmeisterschaft, die bereits Ende Mai beginnt – Herzlichen Glückwunsch!
Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaften (BJMM) u12/14/16
Eingang zur Eichendorff-Grundschule (Foto: Izolda Burchardi)
Nachdem uns die Räume in der Peter-Ustinov-Schule seit einiger Zeit leider nicht mehr zur Verfügung stehen, konnten wir nun nach längerer Suche endlich neue Räume für das Kindertraining finden. In der Eichendorff-Grundschule in der Goethestraße 19-24 stehen uns nun wieder jeden Samstag von 14 bis 16 Uhr (außer in der Berliner Schulferien) zwei Räume für das Kindertraining zur Verfügung.
Hier hinein und dann gleich nach rechts – dort befinden sich unsere neuen Räume 122a und 125
Am Samstag, den 22.04. konnten wir die neuen Räume nun endlich „einweihen“. 11 Kinder samt Eltern kamen zu einem ersten „Anfänger“-Probetraining.
Da BMM und OLNO am gleichen Termin ausgetragen wurden, musste die ERSTE das Abstiegsduell gegen den Greifswalder SV im ungewohnten 1. Stock spielen. Trotz eines kampflosen Punkts zu unseren Gunsten wogte der Kampf lange hin und her, nach der Zeitkontrolle ging es dann aber doch recht schnell. Im letzten Spiel gegen Frankfurt / Oder reichen nun 2,5 Brettpunkte zum sicheren Klassenerhalt (Platz 7) aus, während Greifswald (nun auf Platz 9 zurückgefallen) ernsthaft um den Klassenerhalt bangen muss.
Die ZWEITE gewann gegen nur sechs Spieler von Eintracht/Rochade deutlich. In der letzten Runde gibt es nun das erwartete „Endspiel“ um den (Wieder-) Aufstieg in die Landesliga gegen Berolina Mitte, wobei der ZWEITEN ein Unentschieden reicht.
Ein Panoramablick über die Mannschaftskämpfe der ZWEITEN und DRITTEN zu Beginn der Veranstaltung. Foto: CG
Die DRITTE verpasste mit einer knappen Niederlage, den Klassenerhalt 100% sicher zu machen. In der letzten Runde gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten sollte dies aber hoffentlich gelingen. Kurios, dieser Gegner ist die zweite Mannschaft von Berolina…
Die VIERTE spielte einen Grand „ohne zwei“ Spitzenbretter, konnte aber dennoch ein 4:4-Unentschieden beim Spitzenspiel in Babelsberg holen. Damit ist der Aufstieg eine Runde vor Schluss so gut wie sicher. In der letzten Runde wird wegen des erspielten Vorsprungs nur noch ein Brettpunkt benötigt.
Auch die FÜNFTE hatte ein Spitzenspiel mit einem unentschiedenen Ausgang, rutschte aber auf Platz 3 ab. In der untersten Spielklasse reicht aber dieser Platz erfahrungsgemäß auch zum Aufstieg aus, zudem spielen die beiden Mannschaften auf Platz 1 und 2 in der letzten Runde noch gegeneinander.
Berichte der ZWEITEN: „Gewinnen leicht gemacht! 6,5 : 1,5 Heimsieg gegen Eintracht-Rochade“ und DRITTEN: „Punktgewinn verpasst“
Mit einem lange Zeit hart umkämpften Unentschieden zwischen Yannick Kather und IngoAbraham endete die entscheidende Partie um den Clubmeistertitel der Weissen Dame. Die zweite Partie um den Titel erbrachte bereits deutlich früher ein leistungsgerechtes Remis zwischen CordWischhöfer und RalfMohmann.
Im Vordergrund spielen Yannick Kather (vorn links) und Ingo Abraham (vorn rechts) die entscheidende Partie um den WeDa-Clubmeistertitel. (Foto:CG)
Im Abstiegskampf konnte Martin Sechting seine zwischenzeitlich vorteilhafte Stellung gegen Thorsten Groß nicht in ein zählbares Ergebnis ummünzen. Die Partie ging letztlich sogar noch in Zeitnot verloren.
Thorsten Groß (vorn rechts) und Martin Sechting (vorn links); Ingo Abraham (hinten links) und Yannick Kather (hinten rechts) (Foto: CG)
In der zweiten Abstiegspartie setzte sich der Verteidigungsexperte Heinz Wirth in einer zähen Abwehrschlacht gegen den Angriffskünstler Grigorios Sklavounos durch.
Heinz Wirth (hinten links) und Grigorios Sklavounos (hinten rechts) sowie Dennis Bertuch (vorn links) und Philipp Stährfeld (vorn rechts) werden von Ralf Mohrmann beobachtet. (Foto: CG)
Die Entscheidung im Verfolgerduell EyadAlmohamad vs.SebastianBender, dem bereits ein Unentschieden für den zweiten Finalplatz gereicht hätte, fiel zugunsten des Schwarzspielers. In einer äußerst scharfen Partie mit heterogenen Rochaden konnte Sebastian seinen Laden zusammenhalten und den Angriff von Eyad, der alles riskierte, zurückschlagen. So wünschen sich die Zuschauenden Entscheidungspartien – großes Kino!
Eyad Almohamad (vorn links) und Sebastian Bender (vorn rechts); im Hintergrund konzentriert sich Cord Wischhöfer. (Foto: CG)