Die VIERTE (sehr überzeugend) und die FÜNFTE (knapp) gewinnen ihre Entscheidungskämpfe und steigen damit in die 1. bzw. 2. Klasse auf – Herzlichen Glückwunsch!
Sowohl die ZWEITE (knapp) als auch die DRITTE (deutlich) verlieren ihre letzten Spiele und landen mit nahezu ausgeglichenem Punktekonto jeweils im Mittelfeld ihrer Stadtliga-Staffeln.
Unsere heute sehr jung aufgestellte SECHSTE kämpfte lange gegen einen starken Gegner, musste aber diesmal noch der Erfahrung den Vortritt lassen. Ihr zuverlässigster Punktelieferant Ben Schumacher (8/8!) wurde allerdings in der letzten Runde an die FÜNFTE ausgeliehen.
Ebenfalls an diesem Wochenende spielte die ERSTE in Leipzig ihre beiden letzten Runden in der Oberliga Ost. Sowohl am Samstag gegen die SG Leipzig als auch am Sonntag gegen Löberitz gab es Niederlagen und die Saison wird auf dem 10. Platz beendet. Der Abstieg in die Landesliga stand bereits nach 8 Runden fest.
BMM 2025/26 (R9): WeDa-Ergebnisse
| Liga/Klasse | HEIM | Ergebnis | AUSWÄRTS | Platz | BP | MP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stadtliga A | WeDa 2 | 3 : 5 | Mattnetz 2 | 7. | 36,0 | 8:10 | |
| Stadtliga B | WeDa 3 | 2 : 6 | Empor Berlin I | 6. | 35,0 | 9:9 | |
| Klasse 2.1 | WeDa 4 | 6,5 : 1,5 | Zugzwang 2 | 2. | 47,0 | 14:4 | |
| Klasse 3.4 | WeDa 5 | 3,5 : 2,5 | Fredersdorf 2 | 1. | 32,5 | 13:3 | |
| Klasse 3.1 | WeDa 6 | 2 : 4 | Lichtenrade 3 | 5. | 26,5 | 9:7 |
| Liga/Klasse | HEIM | Ergebnis | AUSWÄRTS | Platz | BP | MP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Oberliga Ost | SG Leipzig | 5 : 3 | WeDa 1 | ||||
| WeDa 1 | 2,5 : 5,5 | SG Löberitz | 10. | 20,0 | 2:16 |
DRITTE: Nicht unser Sonntag
Gemeinschaftsbericht dirigiert von MaFü Torsten Meyer
In der letzten Runde der BMM ging es für die DRITTE um nichts mehr, nur noch goldene Zitronen konnten gewonnen werden, gewonnen wurde am Ende aber auch nicht. Gegen Empor Berlin I, das zwei Mal hintereinander abstieg und recht eigentlich DER Aufstiegskandidat Nr. 1 war, gab es am Ende eine recht ernüchternde 2:6-Klatsche.
Frühe Spaziergänge am Lietzensee
Stefan, an Brett 2 spielend aufgestellt, fuhr völlig ungefährdet den ersten, leider auch einzigen, vollen Punkt rasch und schmerzfrei ein, erschien sein Gegner doch nicht. So hatte er Zeit und Muße für einen ausgedehnten Spaziergang am Lietzensee.
Alsbald folgte ihm dorthin Uwe, der an Brett 6 saß, nach einem Kurzremis. Er hält hierzu fest: „An Brett 6 hatte ich es mit dem erwarteten Gegner zu tun, der mit 7,5 aus 8 und 60 DWZ-Punkten mehr einiges auf die Waage brachte. Er hatte sich auch mein bisheriges Ergebnis angesehen und so kam es nach dem Abtausch aller vier Läufer zu einem frühen Remis im beiderseitigen Respekt.“ Richtig, das meinte auch Uwes Gegner zu mir abseits des Brettes, beide Spieler hatten einfach Respekt voreinander.
Robert, an Brett 7, fuhr leider eine 0 ein und bewertet seine Partie so: „Meine Partie der letzten Runde war ein Spiegelbild des Mannschaftskampfes: schmerzhaft. Eine Unachtsamkeit ausgangs der Eröffnung kostete nicht nur eine Qualität, vielmehr war die Stellung danach auch noch so verflacht, dass ich weiteren Täuschen nicht ausweichen konnte. Mein Gegner spielte präzise und gab sich keine Blöße mehr. In Summe kann ich mit meinem Ergebnis zufrieden sein. Mit einem Gegnerschnitt über meiner DWZ und etwas mehr als 50% war die Saison insgesamt für mich gut.“ Richtig, Robert spielte eine Saison jenseits aller denkbaren kritischen Anmerkungen.
Weiterhin im Ausgleichmodus befanden wir uns, nachdem Gerd, der zum ersten und damit auch einmaligen Einsatz in der DRITTEN an Brett 8 kam, einen weiteren halben Punkt beisteuerte. Er schreibt: „An Brett 8 mit Weiss hatte ich es auch mit dem erwarteten Gegner zu tun. In einer englischen Partie stellte er sich sehr defensiv auf, ich hatte deutlichen Raumvorteil, aber so richtig sah ich kein entscheidendes Fortkommen. Nach 21 Zügen einigten wir uns auf Remis.“ So weit, so gut, dann aber ging es nur noch steil bergab.
„Abwärts immer, aufwärts nimmer!“



