BPMM 2022/2023: Achtelfinale hui und Viertelfinale pfui!

Bei der Berliner Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2023 (BPMM) stand an diesem Wochenende das Achtelfinale und das Viertelfinale an. 
20 Mannschaften hatten gemeldet. In der Vorrunde im März waren wir spielfrei.

 


 

Im Achtelfinale wurde uns Landesligist Schwarz-Weiß Lichtenrade zugelost. Was würde uns erwarten? Wir hatten „nur“ Stadtliga-Spieler am Start. Letztlich spielte bei Lichtenrade doch nur ein Landesliga-Spieler mit. So waren wir sogar Favorit.

Anton legte los wie die Feuerwehr und gewann mit einem unwiderstehlichen Königsangriff. Martin S. stand zunächst etwas passiv, konnte sich dann aber befreien und die gegnerische Grundreihenschwäche ausnutzen. Manfred hatte einen Bauern gewonnen und verwertete diesen sicher im Springerendspiel. So stand es bereits vor der Zeitkontrolle 3:0 und das Weiterkommen war sicher.

Eine spannende Partie gab es am ersten Brett: Martin K. hatte früh die Initiative ergriffen und spielte auf Königsangriff. Sein Gegner ging selbst mit Dame und Turm auf Königsjagd. Nach der Zeitnotphase fand dann Martin den K.-O.-Zug.

Mit einem überzeugenden 4:0 erreichten wir das Viertelfinale.

 

Die Stellung zeigt die Situation nach dem 42.Zug:

Schwarz: Bruno Triebus (SW Lichtenrade, DWZ 2086)

Weiß: Martin Kaiser (SC Weisse Dame, DWZ 2093)

Martin zog 43.Dd3 und Schwarz gab auf: 1-0

Die schwarze Dame ist angegriffen. Zieht sie, droht Tf8 matt. Und 43… Dg5+ 44.Kf2 Dh4+ 45.g3 hilft nicht: 45… De4 46.Tf8+ Kh7 47.Dxe4+ Txe4 48.e7 und der e-Bauer ist durch.

 


 

Im Viertelfinale wurde uns SV Mattnetz zugelost. Eine schwere Aufgabe, denn das junge spielstarke Team hat in der BMM beste Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga.

Wir hatten dann Pech: Martin K. fiel krank aus. Und beim Rest des Teams lief wenig zusammen. Anton und Martin S. wurden auskombiniert; lediglich Manfred erreichte ein Remis.

So war in diesem Jahr das Viertelfinale leider die Endstation für die Weisse Dame.