(Quelle für alle Portraitfotos: Deutsche Schachjugend)
28. Mai: Runden 5 und 6
Am Mittwoch steht die wegweisende zweite Doppelrunde an. Um 8:30 und 15.30 Uhr werden die beiden Runden gespielt. Außerdem greift Martin in der Altersklasse u8 erstmals ins Geschehen ein.Hier geht es abweichend um 9 und 14 Uhr los.
27. Mai: Runde 4
Am Dienstag gibt es nur eine Runde, dafür heißt es früh aufzustehen, denn bereits um 8:30 Uhr geht es los.
Gut ausgeschlafen hat Niklas, der bei fast vollem Brett die Dame fangen kann (2/4).
Michelle gewinnt eine Qualität, aber der Freibauer der Gegnerin sichert das Remis (2,5/4). Auch Lena gewinnt und ist nach ihrem Fehlstart bei 50% angekommen (2/4). Bei Frieda dauert es etwas länger, aber auch sie gewinnt (2/4).
Jakob steht in einem Berliner Duell schlecht, aber kann sich etwas glücklich in ein Dauerschach retten (2,5/4). Die Analyse zeigt sogar, dass er einmal gewinnen konnte…
Helena gewinnt schnell und überzeugend,im Königsangriff (2,5/4).
Am Ende können die Mädels stolz sein, von Setzlistenplatz 15 aus nicht nur einen ausgeglichenen Punktestand (7:7), sondern auch die TopTen (Platz 10) erreicht zu haben. Damit war vor dem Turnier nicht unbedingt zu rechnen! (Foto: Andreeva)
Die Gegnerinnen: SC Schwarz-Weiß Nürnberg Süd (Nr. 6)
10:45 Uhr:Katharinahat einen Bauern eingebüßt und dadurch am Ende auch verloren. 1:3
10:00 Uhr: Sanaa und Friedahaben verloren – 1:2. Katharinaspielt noch, aber für einen Sieg muss noch ein kleines Wunder passieren.
9:50 Uhr:Michelle hat bereits im D-Zug-Tempo gewonnen – mit 6,5 Punkten aus 7 Partien ist sie die Top-Scorerin des Teams! Leider haben sowohl Sanaa(Läufer weniger) als auch Frieda(Bauer weniger) bereits verlorene Endspiele auf dem Brett. Auch Katharinaist bereits in einem Läuferendspiel mit gleichen Bauern angekommen. Es sieht also nach einer knappen Niederlage aus.
Wer hätte das gedacht? Die mittlerweile sehr stabile Mannschaft kann in den Kampf um die Bronzemedaille eingreifen. Gold und Silber sind leider bereits unerreichbar. Um das Unmögliche auch möglich zu machen, braucht es morgen früh „nur“ einen Sahnetag. 😉
Weisse Dame Boys
Letztlich hat dann doch für die TopTen gereicht – Platz 8 ist aller Ehren wert! (Foto: TG)
Die Jungs haben sich für die gestrige 0:4-Niederlage umgehend rehabilitiert durch ein 4:0. Ob es allerdings für die TopTen reicht bleibt noch abzuwarten. Unabhängig davon ist das Abschneiden bereits jetzt ein großer Erfolg!
Die Gegner: SK Bremen-Nord/Bremen (Nr. 14)
11:30 Uhr: Nachdem die Übertragung auch für Xiutian und Niklas nun funktioniert, dürfen wir ihre erfolgreichen Gewinnversuche auch sehen. Besonders für Niklas ist dieser Sieg bedeutsam und versöhnlich, da er als einziger noch keine „Hausnummer“ hatte. Xiutian hat ein sehr gutes Ergebnis erzielt mit 4/6.
10:30 Uhr: Die zeitweise seltsame Stellung von Dawid hat sich mittlerweile in eine Mehrfigur verwandelt. Auch Jakob hat zwei Mehrbauern und laut Hendrik stehen „die anderen auch nicht schlecht“. Man darf also optimistisch sein!
9:50 Uhr: Alle Partien laufen noch, wobei die Übertragung an den Brettern 3 und 4 offenbar nicht funktioniert. 🙁
Bei Dawidsieht es etwas komisch aus, Jakobs Stellung ist leicht aktiver, aber wohl ausgeglichen.
Gegen die Bremer bestehen durchaus berechtigte Chancen, die DVM mit einem befriedigenden Ergebnis zu beenden. Das Ziel sollte jetzt sein, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Genau wie für die Mädels drücken wir auch den Jungs die Daumen!! ✊🏼✊🏼
Helena ist mit ihrer Elozahl von 1855 als Nr. 40 von 107 Teilnehmerinnen gesetzt, wobei die Elo-Zahlen bei solchen Events immer mit großer Vorsicht zu betrachten sind. Vor allem Teilnehmerinnen aus „kleinen“ Ländern haben oft gar keine Elo-Zahl mangels ausgewerteter Turniere und spielen dann groß auf. (Foto: Rupert Burchardi)
Turnierverlauf: Wir drücken bis zum Schluss die Daumen …!
Die Schlussrunde beginnt um 13:30 Uhr, live übertragen werden ab 13:45 Uhr die ersten 12 Bretter bei Lichess. Leider ist Helenas Partie nicht dabei …
Runde 11 (15.10.)
Ein langes, kräfte- und nervenzehrendes Turnier steht kurz vor der Ziellinie. Da heißt es noch einmal alle verbliebenen Reserven zu mobilisieren. Mit der Ungarin Luomeng Wang, die als 15. der Setzrangliste bisher deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, wird dies ohne Zweifel notwendig sein.
…Die Reserven haben nicht ausgereicht. Die vielen langen Partien der letzten zwei Wochen haben doch ihren Tribut gefordert. Nach einem frühen Qualitätsverlust kämpft Helena sich wieder ran, erhält mit einem gefährlichen Freibauern am Damenflügel Gegenspiel und steht kurz vor der Zeitkontrolle sogar etwas besser. Aber nach einer Unachtsamkeit kann die Gegnerin den Abtausch aller Schwerfiguren erzwingen, wonach der schwarze Turm stärker ist als der weiße Springer + Freibauer.
Unterm Strich bleibt von Helenas erstem internationalen Auftritt aber ein gutes Turnier, viele neue Erfahrungen sogar ein paar Elopünktchen als Andenken (+16), nur drei weiteren Deutschen gelang das diesmal.
Eine tolle Zeit haben 🤗-> ✅
50% holen 👍 -> ✅
Eine richtig starke Gegnerin weghauen 😎 -> ✅
ELO-Plus bei einer WM machen 🇩🇪 -> ✅
(Fast) alle unsere DEM-Teilnehmer, zusammen mit Trainer Hendrik (Foto: D. Trifonov)Und weil Lena auf dem anderen Foto fehlt, bekommt sie noch ein eigenes Bild mit ihrer Urkunde (Foto: T. Helbig)
Herzlichen Glückwunsch an Katharina, Polly, Frieda und Mara!
Den Mädels zuzuschauen hat ganz oft viel Spaß gemacht – und nur sehr selten mal ein paar Nerven gekostet. 😀 😯
Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle das Team ums Team, darunter ErfolgstrainerHendrik und den „Mann-für-alle-Fälle“Thorsten, die ihren großen Anteil an dieser erfreulichen Teamleistung hatten. Und vielleicht reicht es ja am Ende sogar noch für die TopTen!? Nun ist es amtlich mit Platz 9, was gegenüber der Startrangliste mit Platz 18 von 20 ein gewaltiger Sprung ist.
4 Hauptdarstellerinnen (KaMaFriePo) plus 2 Nebendarsteller 😉 (Foto: NN)
Die DVM 2024 U12w in Bad Homburg war geprägt von Überraschungen und Außenseitersiegen. Klare Favoriten, die den Sieg von Anfang an unter sich ausmachen (wie letztes Jahr), gab es diesmal nicht. Das begann schon in Runde 1, als die ersten 4 Mannschaften der Setzliste verloren oder nur Unentschieden spielten und es insgesamt genau so viele Favoriten- wie Außenseitersiege gab. Auch danach hielten die „Kleinen“ (z.B. der SC Garching & die SF Birkenfeld) die „Großen“ auf Trab und betätigten sich als Favoritenschreck, während Topteams wie Plauen und Dresden gar nicht ins Titelrennen eingreifen konnten.
Die Goldmedaille ging schließlich doch an einen der Mitfavoriten, nämlich den SAV Torgelow-Drögeheide. Nach einem klassischen Rumpelstart mit Auftaktniederlage und nur einem knappen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht SG Leipzig steigerten sich die Norddeutschen Meisterinnen ab Tag 2, gewannen ihre restlichen Spiele und wurden letztlich verdient auch Deutsche Meisterinnen!
Silber errang mit viel Kampfgeist und dem nötigen Quäntchen Glück die TSG Oberschöneweide, Glückwunsch also in den fernen Südosten und nach Spandau ans Spitzenbrett!
Bronze holten sich die SF München, die als einziges Team mit 4 Siegen starteten, aber danach von Torgelow überflügelt wurden.
Vom 06.09. (Anreise) bis 09.09. nahm wieder ein u12w-Team aus unserem Verein an der Norddeutschen Meisterschaft dieser Altersklasse teil, die diesmal im Ostseebad Binz (genaugenommen in der Jugendherberge Prora) auf Rügen stattfand. Nachdem der 2011er Jahrgang herausgewachsen war, war das Team diesmal sehr jung. Alle dürfen nächstes Jahr noch einmal in dieser Altersklasse spielen und unser „Nesthäkchen“ Frieda darf dies sogar noch 4x tun! Die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft war daher in diesem Jahr noch nicht das Ziel.