Am nächsten Freitag (5. 6.) werden wir mit der zweiten Runde des Otto-Christ-Pokals weitermachen. Bevor ich zu den Paarungen komme, noch ein Hinweis, dass die Partie Emil Tokarski – Simon Gemen noch keinen Sieger hat. Sie endete Remis und nach einer Schnell- und drei Blitzpartien lag immer noch keine Entscheidung vor, daher haben wir die Entscheidung darüber vertagt. Die Auslosungen habe ich also mit Sieger aus… und Verlierer aus… als Platzhalter vorgenommen. Der Stichkampf, der entscheiden wird, wer welche Position einnehmen wird, wird sich am Freitag kurz vor den eigentlichen Partien (Spielbeginn hierfür 19:00) entscheiden.
Paarungen des Pokals
Bhavadeep Nettem – Thorsten Groß (wird verlegt werden müssen)
Johannes Stöckel – Gewinner des Stichkampfes (Simon oder Emil)
Bastian Deubler – Yuan Zong
Die zweite Runde ist die Ausgleichsrunde: Es haben so viele Spieler spielfrei, wie es nötig ist, damit genau acht Spieler verbleiben. Spielfrei sind Beeri, Konrad, Katharina, Nicolas und Martin. Ihr seid eine Runde weiter, ohne etwas dafür tun zu müssen.
Paarungen des Schweizer Systems
Dennis Bertuch – Robert Schreck
Konstantin Hovhannisyan – Ben Schumacher
Oliver Otterson – Reiner Linkies
Verlierer des Stichkmapfes (Simon oder Emil) – Avyukt Adusumalli
Spielbeginn um 19:15, seid bitte um 19:00 da. Mehr Informationen auf der Turnierseite.
Falls der Stichkampf zwischen Simon und Emil etwas länger dauern wird, verzögert sich der Spielbeginn für Johannes und Avyukt. Ich bitte zu entschuldigen, falls ihr ggf. ein paar Minuten warten müsst.
Wie immer können natürlich alle, die spielfrei haben, oder diejenigen, die nicht am Pokal teilnehmen, vorbeikommen, um einfach so ein paar Partien zu spielen.
Niklas hat sich bei seiner ersten DEM wacker geschlagen und seinen Setzlistenplatz sogar leicht verbessern können. Einige Gegner waren spürbar noch eine Nummer zu groß für ihn und so wechselten sich souveräne Siege und deutliche Niederlagen ab. In Erinnerung blieben wird mir sein hübscher Damenfang aus Runde 4.
Michelle hat taktisch bereits sehr gute Ideen im Angriff. Wir haben daran gearbeitet, dass sie alle ihre Figuren entwickelt und keine Angst mehr vor Endspielen hat. Am Ende hat sie ihren Setzlistenplatz deutlich verbessert und ist verdient in den Top 10 gelandet. Damit wurde sie außerdem die beste Berlinerin in dieser Altersklasse!
Bei Lena war es quasi umgekehrt. Sie spielte in einigen Endspielen ihre Gegnerinnen schwindlig, aber manchmal hatte sie noch zu viel Respekt. Etwas mehr Mut zur Taktik und siehe da, das kann sie auch. 🙂 Auf jeden Fall war es eine Riesensteigerung im Vergleich zum letzten Jahr und nach dem unglücklichen 0/2-Fehlstart war es eine richtig starke Leistung, dass sie am Schluss noch auf 5 Punkte gekommen ist.
Bei Frieda folgte nach einer Auftaktniederlage und zwei Remisen gegen deutlich schwächere Gegnerinnen ein sehr wackeliger Sieg in Runde 4, und dann lief es endlich besser. Die Siege in den Runden 5, 7 und 9 waren recht souverän und eine Top 10-Platzierung wurde am Ende sehr knapp verpasst.
Auch bei Jakob wechselten sich Licht und Schatten ab. Sein riskanter Stil sorgt manchmal für Highlight-Partien (siehe z.B. Runde 2), aber in der u12 werden halt taktische Fehler gnadenlos ausgenutzt (siehe z.B. Runde 1). Nach dem unglücklichen Start hat aber auch er gut ins Turnier gefunden und seinen Setzlistenplatz bestätigt. In Runde 9 ließ ihm sein starker Gegner leider keine Chance zur Verbesserung.
Helena war wie immer sehr kämpferisch aufgelegt, ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem sie in Runde 8 den Gewinn auf dem Brett hatte und die Partie am sogar noch verlor, sah es nach einer Tragödie aus. Mit dem hart erkämpften Remis in der letzten Runde landete sie am Ende auf Platz 9, und damit gab zumindest ein kleines Happy-End (WM-/EM-Qualifikation).
Zu Justus und Konsti kann ich relativ wenig sagen. Beide kamen nicht richtig ins Rollen, und müssen noch an ihren taktischen Fähigkeiten arbeiten, haben aber hoffentlich viel gelernt aus ihren ersten DEM-Partien.
Damit hatten wir alle, oder?! Ach so, Martin noch… 🙂 … der 2. Platz (= Silber) ist ein Super-Ergebnis und damit tritt er in Jakobs Fußstapfen (der belegte Platz 3 im Jahr 2022). Es gab einige richtig coole Siege (z.B. in Runde 5), da spielte er bereits wie ein Großer. Insgesamt hat er nur gegen den Turniersieger verloren und die Remispartie in Runde 3 darf er beim nächsten Mal gerne weiterspielen… Insgesamt aber eine große Steigerung im Vergleich zu Platz 22 im letzten Jahr.
Paarungen für Runde 2 wird es am kommenden Montag geben. Ausgeschiedene Spieler, die das Begleitturnier nicht mitspielen möchten, schreiben bitte bis Sonntag eine E-Mail an die Turnierleitung.
Am Freitag, dem 29. 5. wurde der Otto-Christ-Pokal mit dem dritten Einstiegstermin der ersten Runde fortgesetzt. Hier die Paarungen für die erste Runde:
Wegen ungerader Spielerzahl spielfrei
Bhavadeep Nettem
Am 8. 5.
Yuan Zong – Dennis Bertuch 1-0
Ben Schumacher – Thorsten Groß 0-1
Bastian Deubler – Reiner Linkies 1-0
Nicolas Bureik – Oliver Otterson 1-0
Robert Schreck – Martin Kaiser 0-1
Am 29. 5.
Avyukt Adusumalli – Beeri Nisan 0-1
Emil Tokarski – Simon Gemen ½-½ (Nach drei Blitzpartien immer noch keine Entscheidung. Vertagt auf nächsten Freitag)
Namia Stange – Konrad Wozniak 0-1
Johannes Stöckel – Konstantin Hovhannisyan 1-0
Anahit Babadshanjan – Katharina Andreeva 0-1
Am 15. 5. wollte niemand, möglicherweise wird es an diesem Tag eine andere Veranstaltung geben.
Alle weiteren Informationen einschließlich des Anmeldestandes können auf der Turnierseite und der dort verknüpften Ausschreibung eingesehen werden.
Gruppenfoto der Sieger und Platzierten aus Club- und Mannschaftsmeisterschaften
Die während der MV anwesenden Sieger und Platzierten der gerade beendeten Clubmeister- und Mannschaftsmeisterschaften 2025/2026 wurden geehrt (von rechts nach links): Namia Stange – Wesley Miemietz – Ben Schumacher – Cord Wischhöfer – Jakob Grimm – Ralf Mohrmann – Martin Sechting – Simo Gemen – Reiner Linkies – Heinz Uhl – Uwe Parske – Ingo Abraham (Foto: CG)
Die knapp dreistündige MV 2026 ergab folgende Neu- bzw. Umbesetzungen im WeDa-Vorstand bzw. bei den Kassenprüfern: 2. VorsitzenderChristian Greiser, BeisitzerTorsten Meyer, BeisitzerBen Schumacher und KassenprüferKonrad Wozniak; das obligatorische Foto aller Vorstandsmitglieder und Referenten wird zeitnah nachgereicht.
Mit der Wahl von Ben Schumacher (WeDa-Saisonmeister 2026) wurde der Vorstand erweitert und deutlich verjüngt.
Einladung zum Freitag, 15. Mai 2026: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ (Teil 3)
Was wie ein verspäteter „Vater-/Herrentagstreff“ anmutet, ist tatsächlich die Entspannungsphase nach gut zweieinhalb Stunden handwerklicher Tätigkeiten; siehe auch Fotos und Video weiter unten. Von links nach rechts: Carsten – Maximilian – Thorsten – Dennis – Ralf – Yuan – Reiner. (Foto: CG)
Schach wurde übrigens anschließend auch noch gespielt, wobei sich die Runde bis dahin um Guido Weyers (mit Hundedame „Molly“) und Gast Roman vergrößert hatte.
Das 6er-Blitzturnier (5+3) gewann Thorsten mit 4/5 vor Ralf (3,5/5) und dem punktgleichen Guido, der eine minimal schlechtere Sonneborn-Berger-Wertung aufwies.
Reiner und Roman sowie Dennis und Yuan bildeten weitere Paarungen, die jeweils andere Bedenkzeiten bevorzugten.
Arbeitsprotokoll (Freitag, 15. Mai 2026)
„Bewegende Momente“ – WeDa-Mini-Doku (Video: CG)
23/24 wird wohl bei jedem Schachturnier als Bombenergebnis gern genommen. Beim Zusammenbau von Tischen hält sich die Freude darüber eher in Grenzen. (Foto: CG)
Die Clubmeisterschaft wurde am vergangenen Freitag weitestgehend beendet. Da wir mit der C-Klasse abgesprochen haben, das zu einem doppelrundigen Turnier zu erklären, habe ich für die C-Klasse die Frist noch ein bisschen verlängert, dort gibt es noch zwei Partien.
Sieger der A-Klasse ist wie im Titel bereits erwähnt Hendrik Möller, aber auch nur weil er einen Sonneborn-Berger-Punkt vor dem Zweitplatzierten Ingo Abraham liegt. In der B-Klasse hatte sich schon früh abgezeichnet, dass Dawid Lewicki in Führung gehen würde, der auch wenig überraschend den ersten Platz belegt. Das Rennen um den zweiten Platz war noch etwas länger offen und entschied sich erst bei der letzten Runde zu Gunsten von Max Hoyer. In der C-Klasse steht trotz zwei noch nicht gespielter Partien der Erstplatzierte auch schon fest, nämlich ist das Ben Schumacher, im Rennen um den zweiten Platz liegt derzeit Simon Gemen vorne, kann aber auch noch von Reiner Linkies eingeholt werden. Die wiedereingeführte D-Klasse wurde überzeugend von Gennesaret Tjusila gewonnen, der nur einen halben Punkt liegen ließ, wobei Wesley Miemietz als Zweitplatzierter sich auch zum Aufstieg in die C-Klasse qualifiziert hat.
Herzlichen Glückwunsch an alle oben genannten. Ich hoffe, wir sehen uns zum nächsten Jahr in der Clubmeisterschaft wieder. Wer alle Ergebnisse nochmal sehen möchte, findet sie auf der Turnierseite.