NVM u12w und u16w: Nichts für schwache Nerven!

An einem langen Wochenende vom 8. bis 10.09. fanden in der Berliner Jugendherberge am Ostkreuz die Norddeutschen Vereins-Meisterschaften u12w und u16w statt. In beiden Altersklassen trat jeweils ein Team aus unserem Verein an und das Ziel war, sich in beiden Altersklassen erneut für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.


Der ein oder andere wird sich erinnern, dass unser u12w-Team bereits im letzten Jahr in Torgelow überlegen (mit nur einer Verlustpartie) den Titel geholt und bei der Deutschen Meisterschaft den zweiten Platz belegt hatte. Wir hätten diesmal noch einmal mit den gleichen vier Mädchen antreten können, da keines von ihnen die Altersgrenze überschritten hatte. Aber die individuellen Prioritäten waren, auch angesichts des kaum noch steigerbaren Erfolgs im Vorjahr, in diesem Jahr teilweise andere. Zudem konnte das U16-Team Verstärkung gut gebrauchen (siehe unten).

So traten wir mit einem aus fünf Mädchen bestehenden „B“-Team an, von denen allerdings drei bereits im letzten Jahr für unser zweites Team bei der NVM in Torgelow gespielt hatten.

Unser u12-Team (2x Mariia, Barbara, Frida und Namia)

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Westpokal (R2): 7:3-Heimerfolg gegen Zitadelle Spandau

Mit dem heutigen Erfolg setzt sich die Weisse Dame erstmal an die Spitze der Westpokaltabelle. In der Schlussrunde kommt es dann zum Showdown zwischen der Weissen Dame und Eckbauer …
Kiebitz Thorsten verschafft sich einen Eindruck vom Verlauf des Matches gegen Zitadelle Spandau. Das Ergebnis von 7:3 zugunsten der Weissen Dame spiegelt aber nicht wirklich die tatsächliche Ausgeglichenheit der beiden Teams wider. Letztlich schenkte CAISSA der Weissen Dame etwas mehr von ihrer Gunst … (Foto CG)


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Westpokal (R1): Ankündigung

2. Aktualisierung (Stand: 30.08.23)

Für die 1. Runde auswärts bei den SF Siemensstadt  hat Commandante Cord Wischhöfer die erforderlichen 10 Spieler zusammen. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“


Das ist der Westpokal!

Das Turnier
Bereits seit 1981 gibt es den Westpokal, bei dem in freundschaftlicher Atmosphäre zur Saisonvorbereitung Mannschaftskämpfe zwischen Schachvereinen im Berliner Westen ausgetragen werden. Der SC Weisse Dame ist seit 2005 fester Bestandteil dieses Turniers und konnte 2019 den jüngsten Titel für sich entscheiden. Nach einer dreijährigen Pause aufgrund von Corona freuen wir uns, 2023 wieder anzutreten, um unseren Titel zu verteidigen; zur ausführlichen Chronik des Westpokals geht es hier.
Spielmodus
  • Turnierpartien mit 90 Minuten Grundbedenkzeit
  • 30 Sekunden Bonus pro Zug
  • Keine Zeitkontrolle nach dem 40. Zug
  • 10 Spieler:innen pro Team
  • Die Aufstellung kann in jeder Runde variiert werden.

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Fragebogen zur BMM 2023/24: Anmeldung weiterhin als Ersatzspieler möglich

Aktualisierung

Der Vorstand hat per Beschluss am 12.09.2023 die Mannschaftsaufstellungen formal festgelegt. Es ist aber weiterhin möglich. sich in allen Mannschaften als Ersatzspieler nominieren zu lassen. Nach dem Ablauf der vereinsinternen Abgabefrist am 15. August 2023 und des o. a. VS-Beschlusses bleibt die Anmeldung – auch über den Fragebogen – weiterhin möglich!


 

Liebe Mitglieder des SC Weisse Dame e.V.,

die kommende Saison der Berliner Mannschaftsmeisterschaft (BMM) 23/24 beginnt am Sonntag, den 8. Oktober. Die BMM ist ein Ligaturnier, bei dem sich die Berliner Schachvereine in Teams von jeweils acht Spielern messen. Das Turnier gliedert sich in fünf Ligen (Landesliga, Stadtliga, 1., 2. und 3. Klasse), sodass Spieler jeder Spielstärke eine angemessene Herausforderung finden können. Gespielt wird mit langer Bedenkzeit, was ideal ist, um eure Spielstärke zu verbessern. Zudem stellt das Mannschaftsgefüge einen besonderen Reiz und zusätzlichen Gewinn dar. Es ermöglicht uns, gemeinsam mit Vereinskollegen jeglichen Alters, um Aufstieg oder Klassenerhalt zu kämpfen, mitzufiebern und durch einen nachträglichen Austausch einiges über Schach dazuzulernen. Solche wertvollen Austauschmomente fanden häufig auch bei unseren gemeinsamen Essen im Anschluss an die Spiele statt, bei dem sich auch mehrere Mannschaften gemeinsam treffen.

Bedenkzeit pro Spieler:

Landesliga/Stadtliga: 100 Minuten für 40 Züge, zzgl. 30 Minuten für den Rest der Partie, sowie 30 Sekunden pro Zug vom 1. Zug an.

1-3 Klasse: 120 Minuten für 40 Züge, zzgl. 30 Minuten für den Rest der Partie. 

Die Weisse Dame besitzt in jeder Liga eine Spielberechtigung:

1. Mannschaft:  Oberliga Nord Ost
2. Mannschaft:  Landesliga
3. Mannschaft:  Stadtliga
4. Mannschaft:  1. Klasse
5. Mannschaft:  2. oder 3. Klasse

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Grillfest 2023: FM Diyap Büyükasik gewinnt das Simultan mit 11,5 : 0,5

Simultan ohne Uhren

Insgesamt 12 Teilnehmer:innen aller Leistungsstärken bis DWZ 2100  forderten den in dieser Saison zur Weissen Dame gestoßenen FM Diyap Büyükasik heraus. Beim Stand von 10 : 0 für den FIDE-Meister und noch zwei offenen Partien gelang es Christian Greiser dem FM ein Unentschieden abzutrotzen. Es folgt Christians Kurzkommentar:

In einem Symmetrie-Engländer wurden früh die Leichtfiguren getauscht und Weiß erhielt eine etwas bessere Stellung mit leichter Initiative. Schwarz gelang es allerdings mit zunehmender Zeit diese Initiative zu neutralisieren. Beim Versuch die Stellung zu seinen Gunsten zu verschärfen, ging Weiß dann im Schwerfigurenendspiel ein Bauer verloren. Der resultierende Mehrbauer erschien jedoch letztlich nach dem Damentausch als zu wenig für schwarze Gewinnversuche im Doppelturmendspiel. Und da diese ja bekanntlich ohnehin immer remis ausgehen, einigten sich beide Kontrahenten auf Vorschlag von Schwarz schiedlich-friedlich.“

Von rechts nach links: Christian Greiser, Carsten Miemietz, und zwei Gäste. Bei Temperaturen um 30° Celsius kamen die Schwarzspieler:innen ziemlich arg ins Schwitzen. Der FIDE-Meister hingegen blieb cool … (Foto: Richard Mertens)
Zum Abschluss folgt noch dieser Schnappschuss aus der letzten verbliebenen Partie zwischen FM Diyap Büyükasik und Kai-Gerrit Venske, dem 1. Vorsitzenden der Weissen Dame. Jede:r möge sich bitte einen eigenen Reim auf diese verwirrende Stellung machen …     🙂 (Foto: Richard Mertens)

Ritual

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung folgte noch ein typisches WeDa-Highlight. Die verbliebenen Anwesenden wurden in das Ritual des Absingens der vereinseigenen Nationalhymne eingeweiht. Die dafür unerlässliche Flüssigspende von Cord Wischhöfer wurde feierlich eingegossen, wobei sich insbesondere unser Neumitglied Diyap durch großzügiges Einschenken hervortat. Nachdem das Ehrenmitglied Christian Zweck und Ablauf des Rituals kurz erläutert hatte, zelebrierte die Feierschar die Zeremonie angemessen würdig.

Zusammenfassung

Nach gut sieben Stunden hatten dann die – über den ganzen Abend verteilt – gut 40 Teilnehmer:innen fast alle Spiele gespielt,  nahezu alle Speisen verzehrt, einen Großteil der  Getränke ausgetrunken und die restlichen Aufräumarbeiten mit  vielen fleißigen Händen schnell erledigt. Das Orga-Team um seinen Chef Richard Mertens hatte blitzsaubere Arbeit geleistet; allen Beteiligten sei an dieser Stelle nochmals ein abschließender, verdienter Dank ausgesprochen. Und da auch der Wettergott ein Einsehen hatte, war die Veranstaltung am Ende eine runde Sache.


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