Beweisfoto für das erfolgreiche Abschneiden (alle Fotos im Beitrag: TG)
Nach langer pandemiebedingter Pause fanden am vergangenen Wochenende 25./26.09. endlich wieder einmal Jugend-Meisterschaften in einem größeren Maßstab statt, nämlich die Berliner Mannschaftsmeisterschaften (kurz BJMM) der unter 8- (U8) und unter 10-jährigen (U10) am gewohnten Ort im Andreas-Gymnasium. Außerdem fand an gleicher Stelle noch ein offenes U25-Turnier und die Schlussrunde der Jugendbundesliga statt (über die bereits kurz berichtet wurde).
Dieser Schachabend ohne ein spezielles Programm begann im sehr kleinen Kreise. Nach und nach aber trudelten immer mehr Schachfreund:innen ein bis schließlich das Dutzend voll war. In immer wieder neuen Paarungen wechselten sich Blitzpartien und angeregte Unterhaltungen ab.
Den angemessenen Abschluss – weit nach Einbruch der Geisterstunde – fand die Veranstaltung dann durch die gesummte Variante der Vereinshymne. Der obligatorische Stoni fehlte selbstverständlich nicht.
DieDameIstWegfand an diesem Abend tatsächlich noch den ultimativen „Ignorier-Knopf“ (siehe Chat); und glücklicher Weise gleich für alle anderen WeDa-Spieler:innen mit. So haben wir denn den berüchtigten Quälreimer und Vers-Grobschnitzer Donnerkeilaka WeltbesterRoland zumindest bis zum nächsten Donnerstag hinter uns gelassen. Frei nach Wilhelm Busch:
„Wenn einer der mit Mühe kaum, in Reime packt manch wirren Traum,
schon denkt dass er ein Dichter wär, so irrt sich der!“
BMM-Befragung endet am Donnerstag, 30. September 2021
„Aktuell befindet sich noch die Befragung zur BMM-Teilnahme im Umlauf, wobei ich darum bitte, sich umfänglich daran zu beteiligen. Bitte stellt euch sowohl als Spieler:in, Mannschaftsleiter:in als auch als Schiedsrichter:in zur Verfügung. Vielen Dank!“
„Hat jetzt den Hut auf …“Der neue Erste Vorsitzende Kai-Gerrit Venske(Foto: Berthold Grochowski)
Liebe Mitglieder des SC Weisse Dame,
nachdem sich der von Heinz Uhl nach unserer Wahl beschworene weiße Rauch im Haus am Lietzensee verflüchtigt hat und die Sicht freier geworden ist, wird es, da nun mehr als ein Monat seit unserer außerordentlichen Mitgliederversammlung ins Land gegangen ist, Zeit für mich für eine erste Bestandsaufnahme und einen kleinen Ausblick auf die nächste Zeit.
Uwe Lazik und ich haben nunmehr als die Vorsitzenden des Vereins den Hut auf, was angesichts der vorherigen personellen Vakanz nicht nur für einiges Auf- und Durchatmen, sondern auch für neue Handlungsfähigkeit (und auch ein formales Fortbestehen unseres ansonsten in vielerlei Hinsicht als blühend zu bezeichnenden Vereins sowie die Vermeidung einer einstweiligen gerichtlichen Zwangsverwaltung) gesorgt hat. Dass sich das alles in der für uns ungewohnten Rolle bislang noch ganz machbar anfühlt, hängt jedoch in entscheidendem Maße damit zusammen, dass viele helfende Hände inner- und außerhalb des Vorstandes fleißig am Werke sind. Moderne Vereinsführung ist jedenfalls definitiv eine Teamaufgabe und Teamleistung und nur als solche zu stemmen.
Sehr erfreulich ist nicht nur, dass unsere Kinder- und Jugendabteilung unter unserem neuen Jugendwart Johannes Stöckel und vortrefflich angeleitet durch ein Trainer*innen-Team, für das hier Hendrik Möller, Claudia Münstermann und Thorsten Groß stellvertretend genannt seien, stetig anwächst und den einen oder anderen Baum ausreißt (man denke nur einmal an die strahlenden und zugleich vor Entschiedenheit strotzenden Gesichter unserer U-12-Mädchen-Equipe nach ihrem NDVM-Titel, wobei auch die U-16-DVM-Qualifikantinnen keineswegs unerwähnt bleiben sollen).
Lichess-Q-Liga (R153): Donnerstag, 30.09.2021, 20:01 – 21:41 Uhr (5 min + 0 sec) – Hier geht’s zum Turnier
Q-Liga-Bericht (R152):😉
Für eine politisch fundierte Bewertung dieser äußerst knappen Entscheidung der WeDa-Spieler:innen (101 : 100) ist es eindeutig noch zu früh. Allerdings ist die WeDa nicht in der komfortablen Situation bis Weihnachten warten zu können, um endgültige Entscheidungen zu treffen. Bereits am kommenden Donnerstag sind alle erforderlichen Sondierungsgespräche beendet. Dann steht die Frage an: „Wollen wir in die 5. Liga zurück, oder nicht?“
Die Frage, wie die Weisse Dame überhaupt in diese missliche Situation kommen konnte, ist von führenden Wahlexperten schnell und eindeutig beantwortet worden. Wer bei einer Superwahl in Berlin zu viele Wahlhelfer abstellt, muss zwangsläufig leiden – und zwar in jeder Hinsicht. „Wenn dann auch noch Jugendschachveranstaltungen hinzukommen, hast Du im Grunde genommen nicht die Spur einer Chance.“, so der renommierte Wahlkampfanalyst Prof. Dr. Dr. A. B. Stieg. Umso ehrenwerter ist der Einsatz der Aktiven, die sich bis zur Selbstaufgabe in einen ungleichen Kampf geworfen haben.