Pausenfüller (13): Öfter mal was Neues! – Das alternierende Blindpartiequartett

Nachdem die an sich überflüssige Rubrik „Pausenfüller“ Mitte Juli bereits sanft eingedöst war, macht nach mehr als dreimonatiger Unterbrechung ein piefiger Lockdown-light alles Nichtbemühen wieder zunichte. Oder wie Oma Agnes zu sagen pflegte: „Wenn über eine Sache mal Gras gewachsen ist, dann kommt bestimmt ein Trumpeltier, das alles wieder frisst!“


Aufs Brett zum Nachspielen kommt die alternierende Blindpartie zwischen vier Spitzenspielern der Weissen Dame. In Anbetracht der Umstände, welche im Tagesbericht vom 23.10.2020 bereits näher beschrieben wurden, entstand ein vergleichsweise hochklassiger, weil nahezu fehlerfreier A48-Königsinder.


Schwarz: Ingo Abraham/Ralf Mohrmann

Weiß: Hans-Joachim Waldmann/Josef Gelman

Charlotte gewinnt das Herbstopen online

Am Wochenende hätte eigentlich das Kinder- und Jugendherbstopen stattfinden sollen, aber die Turniere wurden Opfer des Lockdowns light – zumindest fast. 
Die Schachjugend in Berlin verlegte das Turnier kurzerhand ins Internet zu Lichess und bot – unterschieden in Alter und Spielstärke – in zwei Turnieren an zwei Tagen insgesamt fünf Runden Schnellschach an.
Und wir organisierten vereinsintern kurzerhand eine Online-Turnierbetreuung mit Partieanalysen, Kinderbeschäftigung und rechtzeitiger Erinnerung an die folgenden Partien.

Siegerin des Offenen Turniers, also für Kinder und Jugendliche ab einer Spielstärke von 800 DWZ, wurde mit 5 Punkten aus 5 Partien Charlotte Zhou – eine tolle Leistung, da einige sehr starke Berliner Jugendspieler teilnahmen, auch wenn für Lotti auch das eine oder andere Quäntchen Glück dabei war.

 

Lotti mit geliehenem Siegerpokal

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Q-Liga (R62): Knapper Abstieg in Liga 6

Q-Liga (R62) Bericht

Das Ergebnis dieser Runde war gelinde gesagt: „Unerfreulich!“ Das hat weniger mit dem Abstieg zu tun, denn das stete Auf und Ab ist eine mal mehr mal weniger akzeptierte Begleiterscheinung, sondern eher mit dem Umstand, dass ein 1756er sehr überraschend das Turnier gerockt hat. Der „Amatorplayer“, der quasi binnen Wochenfrist seine LWZ von 800 auf 1756 steigerte, führte seine Mannschaft Yildirim Chess Club mit herausragenden 54 Punkten (und damit 22 Punkte mehr als der Turnierzweite) und einer 2551er-Turnierleistung, was locker einer Titelträgerleistung entspricht, im Grunde genommen im Alleingang in die nächste Liga.

Statt aber in wehleidiges Klagen ob unseres Abstiegs zu verfallen, müssen wir an diesem Abend nüchtern feststellen, dass ein Teil der üblichen Leistungsträger nicht ins Laufen kam. Erwähnenswerte Leistungen gab es selbstverständlich trotzdem: Belisar603, emperor555, SchachberndWismar, MrXY71 und SISSI111.


 

„Lügen haben kurze Beine!“, wie sich jetzt tatsächlich herausstellte. Konsequenterweise darf nun der Yildirim Chess Club auch nicht aufsteigen.

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Q-Liga (R61): Dramatischer Ritt auf der Rasierklinge!

Q-Liga (R61) Bericht

Eine Sekunde (!) vor Turnierende krönte jka seine ohnehin schon herausragende Leistung mit dem noch fehlenden einen Punkt (!), der uns den Klassenerhalt in der 5. Q-Liga sicherte. Selten war so viel Begeisterung auf unserem Discordchannel derart hautnah mit zu erleben. Die Leidtragenden waren bei Punktgleichheit die Lichtenrader Cityleagueshaver, die eine Minute (!) vor Turnierende mit drei Punkten Vorsprung schon kurz vor dem rettenden Ufer standen. Zugegeben; wenn der Südberliner 100%-Mann FRUllrich (5/5) noch eine weitere Partie hinbekommen hätte, hätte die Sache wohl einen anderen Ausgang genommen: „Hätte, hätte – Fahrradkette!“


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