Clubblitzschachmeisterschaft beendet mit Anton Bashtavy als Sieger

Am 11. 10. ist unsere diesjährige Clubblitzmeisterschaft mit dem fünften Wertungsturnier beendet worden. Dass Anton Bashtavy mit mindestens 71 Punkten den ersten Platz in der Gesamtwertung erreichen würde, stand zwar schon fest, aber Ingo Abraham hätte durch einen Turniersieg beim letzten Wertungsturnier einen geteilten ersten Platz erreichen können. Dies verfehlte er aber knapp, denn mit einem halben Punkt hinter Heinz Uhl belegte er nur den zweiten Platz, gefolgt von Cord Wischhöfer, der mit 7 Punkten den dritten Platz belegte. Clubblitzschachmeisterschaft beendet mit Anton Bashtavy als Sieger weiterlesen

Landesliga 2024/25 (R1) – Remis gegen König Tegel II

Am 6. Oktober ist auch die Landesliga Berlin mit der 1. Runde in ihre neue Saison gestartet. Der ERSTEN gelang dabei ein 4:4 gegen die zweite Mannschaft von König Tegel.

Nach der Neuordnung der überregionalen Ligen und entsprechend vielen Absteigern ist die Landesliga jedenfalls deutlich stärker geworden als in früheren Jahren. Dies bekamen zum Auftakt u.a. Empor (3:5 gegen die SF Nord-Ost) und Oberschöneweide (4:4 gegen die eigene Zweite) zu spüren. Weiter geht es am 10.11. gegen TSG Oberschöneweide II.

 

  König Tegel II

Elo

 

  Weisse Dame I

Elo

4 : 4

CM

Jahnz, Laurin

2086

  Gelman, Josef

2099

½ – ½

CM

Dimitrijeski, Kristian

2155

  Zhou, Lepu Coco

2107

½ – ½

  Anibar, Ahmed

2231

  Waldmann, Hans-Joachim

2271

0 – 1

FM

Giemsa, Stephan

2275

  Abraham, Ingo

2164

1 – 0

FM

Lorenz, Sascha

2257

  Kyritz, Michael

2161

½ – ½

  Niehaus, Frank

2097

  Uhl, Heinz

2124

1 – 0

  Escher, Clemens

2193

FM

Möller, Hendrik

2219

0 – 1

CM

Offermann, Fernando

2014

  Kaiser, Martin

2156

½ – ½

Link zu Chess Results

Ausschreibung Clubmeisterschaft SC Weisse Dame 2025

Ankündigung CM 2025

Liebe Schachfreunde,

nachfolgend findet Ihr die Ausschreibung für die Clubmeisterschaft 2024/25. Es gibt eine wesentliche Änderung zu den vergangenen Jahren. Der Vorstand hat beschlossen, testweise für diese Saison die Bedenkzeit zu verkürzen, womit die Attraktivität gesteigert soll, da die Partien nicht mehr ganz so lange dauern bzw. erst sehr spät beendet werden.

Viele Grüße,
Robert

Ausschreibung CM 2025

Modus: Rundenturnier in (möglichst) 10er Gruppen – Abweichungen abhängig von der Anzahl der sich meldenden Spieler*innen sind möglich.

Bedenkzeit: 90 Minuten zuzüglich 30 Sekunden pro Zug für die komplette Partie beginnend ab dem ersten Zug.

Anmeldung zum Turnier bis Sonntag, den 13. Oktober 2024, 23:59 Uhr per E-Mail (ert(ät)rob-ert.de) an mich. Der Anmeldestand wird zu gegebener Zeit auf der Turnierseite veröffentlicht.

angesetzter Spielbeginn: 19:15 Uhr

Wartezeit: 30 Minuten

Geplante Termine:

1. Runde: 18. Oktober 2024
2. Runde: 25. Oktober 2024
3. Runde: 15. November 2024
4. Runde: 29. November 2024
5. Runde: 06. Dezember 2024
Weitere Runden werden bekanntgegeben nachdem die Gruppengrößen feststehen.

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Westpokal 2024 (R3): Zitadelle Spandau vs. WeDa 3,5:6,5

Westpokal 2024 (R3): Zitadelle Spandau vs. WeDa 3,5:6,5

Bericht von Christian Greiser

Einem kuriosen Startgeschehen …

Als der Berichterstatter gegen 21 Uhr am Spielort eintraf, waren bereits fünf Partien beendet und es stand 3:2 für die Weisse Dame. An den Brettern 6 – 10 zeigte sich das pralle, ungeschminkte Schachleben, beginnend mit einer NoShow an Brett 6, fortgeführt mit einem halbzügigen „Selbstmatt“ an Brett 7 und endend mit einem Favoritensieg an Brett 10.

Aus den verbliebenen fünf Partien an den vorderen Brettern sollte gefühlt eigentlich höchstens ein (1!) Punkt in Form von „zwei Halben“ herausspringen. Prognose: 4:6. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt …

… folgte eine dramatische Schlussphase 

An Brett 1 klammerte sich Ingo Abraham mit dem weißen König, einem Springer und vier mickrigen Bauern in einer eiligst zusammengezimmerten Notbehausung gegen den Ansturm von schwarzem König, schwarzfeldrigem Läufer und fünf Bauern fest. Und tatsächlich gelang ihm das höchst unwahrscheinlich Erscheinende – seine Festung hielt.  😯 

Am 2. Brett wurde Bastian Deubler mit den schwarzen Steinen doch ziemlich arg gebeutelt. Sein Gegner spielte die ganze Partie über druckvoll und gewann am Ende verdient.  😕 

Überraschung an Brett 3: Das Spandauer Urgestein Hartmut Riedel ließ sich von David Hörmann in eine äußerst passive Stellung drängen und übersah ausgangs des Mittelspiels eine „petite combinaison“, die einen Springer kostete. Danach lohnte sich das Weiterspielen nicht mehr.  😎 

Ralf Mohrmann mit Schwarz an Brett 4 wand sich in Zeitnot mit gütiger Unterstützung seines Kontrahenten aus einer ziemlich bedrängten Stellung heraus und erwies sich – als es darauf ankam – als Meister der Taktik. Das resultierende, festungsartige Endspiel mit D+2B vs. T+2B führte er gekonnt zum – dem überwiegenden Spielverlauf nach eher überraschenden – Sieg.  🙂 

Allenfalls eine Punkteteilung schien an Brett 5 möglich, nachdem Carsten Miemietz beim Übergang ins reine Turmendspiel zu allem Überfluss auch noch einen Bauern eingebüßt hatte. Aber die gegnerische Zeitnot verhinderte Schlimmeres. Sein Gegner erlaubte Carsten eine aktive weiße Königspositionierung im Zentrum, die nach und nach den kleinen materiellen Nachteil überkompensierte. Eine hübsche Taktik erledigte dann den Rest …

 

 

Nach zuletzt 49. Kd7 wäre nahezu jeder Turmzug in Ordnung gewesen, und die Stellung weiterhin im dynamischen Gleichgewicht. Auf den Gegenangriff 49. … e5?? folgte jedoch das Zwischenschach 50. Tf6! und Schwarz gab auf, da nach dem Schlagen der Türme 50. … gf6:   51. Ke8:  der weiße g-Bauer durchläuft.

Einzelergebnisse (R2)

Fazit

Sollten sich die Spandauer Freunde in Nachhinein verwundert fragen, warum sie dieses Match noch verloren haben, dann wären sie damit jedenfalls nicht allein …


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BMM 2024/25 (R1) – (+3 =0 -1) mit Berichten der DRITTEN und VIERTEN

Das Auftakt-Wochenende der BMM verlief mit 6:2 Punkten überwiegend erfolgreich.

Den Vogel schoss die DRITTE ab, die ihre Gäste aus Fredersdorf mit 7,5:0,5 überrollte. Deutlich knapper war es bei der ZWEITEN, die nach hartem Kampf mit 4,5:3,5 gewann. Ebenfalls 4,5:3,5 ging das Spiel der VIERTEN aus, in diesem Fall leider zur falschen Seite hin …

Die FÜNFTE musste als einziges Team auswärts spielen, und gewann ihr Auftaktspiel ebenfalls knapp.

In zwei Wochen (am 13.10.) folgt bereits die zweite Runde. Die ERSTE in der Landesliga hat ihr erstes Spiel am nächsten Sonntag (06.10.).


BMM 2024/25 (R1): WeDa-Ergebnisse
Liga/Klasse* HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Stadtliga B WeDa 2 4,5 : 3,5   SF Friedrichshagen 1 2. 4,5 2:0
Klasse 1.4 WeDa 3 7,5 : 0,5   TSG Fredersdorf 1 1. 7,5 2:0
Klasse 2.2 WeDa 4 3,5 : 4,5   SF Friedrichshagen 2 8. 3,5 0:2
Klasse 3.2 SW Lichtenrade 4 3,5 : 4,5   WeDa 5 5. 4,5 2:0

DRITTE: „7½:½-Traumstart gegen Fredersdorf 1“

Gemeinschaftsbericht veröffentlicht von ML Christian Greiser

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, wurde bestimmt schon häufiger als Bonmot verwendet. Für die DRITTE kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass der Einstieg in diese BMM-Saison geradezu zauberhaft verlaufen ist.

Recht frühzeitig hatten unsere beiden 2000er Bastian Deubler und Cord Wischhöfer die Weichen gestellt. Bastian: „Mein Gegner verschaffte sich durch das Vorrücken seiner Bauern mehr Raum im Zentrum. Er setzte seine Leichtfiguren geschickt ein, um seine Bauernreihe zuverlässig zu decken. Nach einem umfassenden Abtausch entstand ein ausgeglichenes Endspiel, in dem sein König anfällig für Schachgebote war. In seinem nächsten Zug platzierte er seinen Turm auf einem ungünstigen Feld, wo der Turm durch ein Schachgebot geschlagen wurde und die Partie entschieden war.“ 1:0

Cord: „Ich spielte an Brett 4 mit Weiß gegen ein slawisches Damengambit. Mein Gegner spielte auf Beherrschung des Felds e4 und rechnete sich Königsangriffschancen aus. Ich konnte jedoch das Zentrum sprengen, Schwarz eine Bauernschwäche anhängen und mit meinen Schwerfiguren gewinnbringend auf der gegnerischen siebten Reihe eindringen. Nach einem Qualitätsverlust und folgender Abwicklung in ein für Weiß klar gewonnenes Bauernendspiel gab Schwarz die Partie auf.“ 2:0

Es folgte ein Unentschieden der glücklichen Sorte durch Robert Radke: „Ausgangs der Eröffnung traute ich mich im Zentrum aktiv zu werden, doch war dies ein Fehler, den mein Gegner auch konsequent zu einem klaren Stellungsvorteil verdichtete. Als die Partie auf des Messer Schneide für mich stand versuchte mein Gegenüber vielleicht zu direkt zum Punktgewinn zu kommen und ich konnte mich aus der Umklammerung ohne Materialverlust etwas lösen. Beim Zwischenstand von 2:0 für uns und einigen vielversprechenden Partien bot ich Remis, was zuerst abgelehnt wurde, einen Zug später dann aber von meinem Gegner erneuert wurde. Angesichts dessen, dass ich noch etwas geschockt davon war, dass ich gerade so die Niederlage noch vermeiden konnte, nahm ich das Angebot an.“ 2½:½

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