Alle Beiträge von Christian Greiser

Lichess-Q-Liga (R237) – Gewissenskonflikt entschieden: WeDa vs. DFB-Frauen oder: Klassenerhalt vs. Halbfinale

Bericht (R237)

Im Kampf um den Klassenerhalt kurz vor dem Rundenende zeigte die Weisse Dame keine „Endspielschwäche“. Im Gegensatz zur österreichischen Torfrau Manuela Zinsberger, der ein kapitaler Bock beim Abschlag wenige Sekunden vor dem Spielende unterlief. Tatsächlich war dies sogar ein Fehler mit Ansage. „Die (Torfrau-)Analysten des DFB hatten diesen blinden Fleck bereits ausgeguckt.“ , sagte die Torschützin Alexandra Popp (4/4 – vier Tore in vier Spielen) im Interview zu ihrem spielentscheidenden Treffer.

Dennoch wird dieser Tag – trotz der für die Weisse Dame und Fußball-Deutschland erfreulichen Ergebnisse – auch mit tiefer Trauer verbunden bleiben, da mit Uwe Seeler („Uns Uwe“) einer der besten deutschen Fußballer aller Zeiten im Alter von 85 Jahren die Welt für immer verlassen hat.


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Lichess-Q-Liga (R236): „Leckerli am Abend – erquickend und labend!“

Q-Liga-Bericht (R236)

Im Gegensatz zu Kreuzberg konnten die Weisse Dame und König Tegel den Abend in vollen Zügen geniessen. Mit weitem Abstand zum restlichen Feld fochten beide Vereine einen spannenden Zweikampf um den Platz an der Sonne aus. Hierbei erwischten die Nordberliner das erfolgreichere Ende.

In einer kompakten WeDa-Mannschaft bildeten FM Belisar603 und IM Fighter89 ein imposantes Führungsduo, von dem beide in den TopTen landeten. Die Nase vorn hatte Erstgenannter, der mit einer lupenreinen Vorstellung (+10  =0  -0) bei einer 2730er-Turnierleistung – nach eigenem Bekunden im Chat – auch gelegentlich das Glück des Tüchtigen hatte.

Dass es immer wieder Spaß macht, sich erfolgreich mit Berliner Lokalrivalen zu messen, bewiesen auch die nachfolgenden WeDa-Spieler:innen. Gleich drei von ihnen lieferten noch Turnierleistungen von 2400+ ab: drunkensquirrel, yantares und jka. Während es bei den übrigen WeDa-Spieler:innen mal so und mal so lief, hatte Islera das „Pech des pechschwarzen Pechs …“. Klingt echt schlimm – und kann eigentlich nur noch besser werden!   😉


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BMM 2021/22 (R9): Ergebnisse (+1 =1 -2) und Berichte der ZWEITEN und DRITTEN

In der spätesten BMM-Runde aller Zeiten verstolperte die ERSTE zwar noch den Sieg über die zweite Zehlendorfer Mannschaft, konnte aber immerhin mit einem 4:4 gegen Zehlendorf II den Aufstieg in die Oberliga erreichen. Der Berliner Meistertitel geht  an die vierte Mannschaft der Schachfreunde, die nicht in die Oberliga aufsteigen darf.

Die ZWEITE verpasst leider den Klassenerhalt mit einer Niederlage gegen Kreuzberg. Ein Sieg im letzten Spiel hätte gereicht, wie die nachfolgende Abschlusstabelle zeigt.

Die DRITTE beendete mit einer knappen Niederlage die Saison im Mittelfeld der Stadtliga. Die FÜNFTE war spielfrei, da der Gegner den Mannschaftskampf abgesagt hatte.


Landesliga Schlusstabelle
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SF Berlin 1903 4 9 14 40,5   =
2 SC Weisse Dame 1 9 13 41,5   ⇑
3 SV Mattnetz Berlin 9 13 38,5
4 Rotation Pankow 2 9 9 32,0
5 SC Kreuzberg 2 9 8 35,5
6 SF Nord-Ost Berlin 9 8 29,5
7 SK Zehlendorf 2 9 7 34,5
8 SC Zitadelle Spandau 1977 9 7 34,5
9 SV Berolina Mitte 9 6 31,5   ⇓
10 SC Weisse Dame 2 9 5 30,0   ⇓

DRITTE: Leider kein Punktgewinn zum Saisonausklang

Gemeinschaftsbericht der DRITTEN von Manfred Lenhardt

In der letzten BMM-Runde spielten wir zu Hause gegen BSC Rehberge. Beide Teams musste auf ihre Spitzenspieler verzichten. Die unseren verstärkten die ZWEITE, die besten Rehberger spielten beim parallel startenden Kreuzberg-Open. So waren wir zum ersten Mal in der Saison kein Underdog, sondern – auf dem Papier – mit dem Gegner auf Augenhöhe. Doch „Papier ist Papier“… und ein Spiel dauert 90 Minuten. Wir ließen einige Chancen aus, aber letztendlich war die 3,5:4,5-Niederlage eher schmeichelhaft.

Nachfolgend einige Kommentare der Spieler und des Mannschaftsleiters zu den Partien:

An Brett 7 gewann Johannes Stöckel kampflos:

Laut Mannschaftsleiter von Rehberge sollte mein Gegner kommen, doch er erschien nicht. Vielleicht eilte mir ja der Ruf des „Stadtligakillers“ voraus … Da ich die Schiedsrichterrolle innehatte und nicht sehr ausgeschlafen war, hielt sich mein Bedauern in Grenzen.“

An Brett 8 gelang Thomas Kögler die schnelle 2:0-Führung:

Gegen 11:00 Uhr war ich als zweiter fertig und das in einer Kurzpartie mit nur 13 Zügen! Kurios war der Bedenkzeitverbrauch: Mein junger Gegner etwa 100 Min., ich selbst kam mit 20 Min. aus. In einer unregelmäßigen Eröffnung mit jeweils Fianchetto am Königsflügel kam mein Gegner auf die verhängnisvolle Idee, mit b6 und Lb7 das auch auf der Damenseite zu machen, was seine weißen Felder sehr schwächte und zudem viel Zeit kostete.

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Lichess-Q-Liga (R231): Verzögerter Quattro-Aufstieg … in Liga 4

Q-Liga-Bericht (R232)

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“, da ist sich der Volksmund sicher. Und wenn’s eben an dem einen Spieltag mit dem Aufstieg nicht klappt, macht nix; der nächste Spieltag kommt bestimmt, an dem es klappt. 

Als wertvollstes WeDa-Zugpferd erwies sich – wie oft schon – Kevin_Hoegy, der mit 45 Punkten Platz 4 der Tageswertung belegt. Oben drauf kommt eine beeindruckende Turnierleistung von 2651. Ähnlich famos präsentierte sich drunkensquirrel mit 34 Punkten (TL 2543).


 

Lichess-Q-Liga (R231): Donnerstag, 30.06.2022, 20:01 – 21:41 Uhr (5 min + 0 sec) – Hier geht’s zum Turnier

Im Chat werden nur die Dinslakener Orgelpfeifen gewürdigt, die allerdings von der Turnierleistung den beiden besten Weissen DamenKevin_Hoegy und drunkensquirrel – nicht das Wasser reichen können.

BMM 2021/22 (R7): Ergebnisse (+3 =1 -0) und drei Berichte

Ein erfolgreicher Sonntag mit drei Heimmannschaften im Haus am Lietzensee! Offenbar kamen wir mit der Hitze besser zurecht als unsere Gegner …

Die ERSTE gewinnt ihren Kampf kampflos gegen Nord-Ost. Die ZWEITE leistete Schützenhilfe und gewann – unerwartet deutlich – gegen Mattnetz. Vielleicht geht jetzt sogar noch etwas mit dem Klassenerhalt?!

Die DRITTE hatte ein unbeschwertes Spiel gegen Lasker, das am Ende unentschieden ausging.

Die FÜNFTE stellte dem Tabellenführer ein Bein und gewann ebenfalls deutlich.


WeDa-Ergebnisse Runde 7 (nach Ansetzung Runde 4)
Liga HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Landesliga SF Nord-Ost Berlin : +
  WeDa 1 2. 10 32,0
Landesliga WeDa 2 5,5:2,5
  SV Mattnetz Berlin 10. 3 22,5
Stadtliga B WeDa 3/4 4:4   SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 6. 8 26,5
Klasse 2.3 WeDa 5/6  5,5:2,5   SV Königsjäger Süd-West 3 4. 8 23,5

FÜNFTE: Dem Tabellenführer das Fürchten gelehrt

Bericht von Jens-Ole Schmitt

An diesem Spieltag musste sich unsere FÜNFTE gegen den Tabellenführer unserer Staffel behaupten. Das Team vom SV Königsjäger Süd-West 3 hatten bisher keinen Mannschaftskampf verloren und auch wenn wir insgesamt gut aufgestellt waren, vermuteten wir, dass es auf ein sehr enges Duell mit einem knappen Endergebnis hinauslaufen würde. Keiner von uns konnte ahnen, dass es am Ende ganz anders kommen sollte.

Dennis durfte seinen Gegner an Brett 6 bereits nach zehn Zügen um einen ganzen Turm erleichtern. So war es für ihn auch kein Problem mehr, dass sein Gegner im weiteren Partieverlauf eine Qualität zurückerobern konnte. Dennis bildete zwei starke Freibauern im Zentrum und konnte einen davon unter einem weiteren Qualitätsopfer zur Umwandlung führen. Stand: 1 – 0

Anh Huy konnte an Brett 4 in der Halbslawischen Verteidigung ungestört seinen Minoritätsangriff durchziehen und in ein Damen-Turm-Endspiel abwickeln, in dem der Gegner mit einem schwachen Isolani verblieb, der wenig später verloren ging. Als sich Huy aber auch noch den gegnerischen Randbauern gönnte, ließ sein Gegner glücklicherweise die einmalige Chance liegen, sich durch ein Dauerschach ins Remis zu retten. Huy konnte kurz darauf die Damen tauschen und seine Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führen. Stand : 2 – 0

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