Am 6. 6. haben wir für alle Schach-Interessierte einen Vortrag anzubieten: Kathrin Lasko wird einen Vortrag halten, den sie als Teil ihrer Trainer-Ausbildung vorbereitet hat. Beginn des Vortrags wird um 19:30 sein.
Inhalt des Vortrags
Was passiert mit einem König, der zu lange im Zentrum bleibt? Wir schauen uns typische Angriffsmuster an, die entstehen, wenn der Gegner seinen König nicht rechtzeitig rochiert. Die Einheit richtet sich an Spieler*innen mit soliden Grundkenntnissen und einer DWZ zwischen 1200 – 1500. Wir werden unsere taktischen Fähigkeiten schärfen und typische Mattmuster erkennen. Am Ende des Abends hat jeder die Gelegenheit, diese Ideen praktisch auszuprobieren und einen unrochierten König mattzusetzen.
Nachholpartien Otto-Christ-Pokal
Parallel dazu werden zwei Nachholpartien des Pokals stattfinden:
Mohrmann – Lißner (1-0)
Babadshanjan – A. Mieth (½-½)
Die Weisse Dame hat sich an der Berliner Schach-960-Mannschaftsmeisterschaft, welche in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde, beteiligt. Das Turnier fand von Februar bis Mai statt, und bestand aus sieben Runden, welche über vier Spieltage verteilt waren. Gespielt wurde in Vierer-Mannschaften, im Scheveninger System, also jeder gegen jeden, sodass jede Runde aus vier Partien bestand.
Die Mannschaft, mit der wir beim letzten Spieltag angetreten sind: V. l. n. r. Oliver Hölscher, Dennis Bertuch, Katja Krupp, Franko Mahn. Nicht auf dem Foto sind: Mohamed Elkhedr, Robert Radke, Konrad Wozniak und Simon Gemen, die bei anderen Runden für das Team angetreten waren.
Für die Mannschaft der Weissen Dame war es kein leichtes Turnier, da wir nicht so viele starke Spieler aufbringen konnten wie die anderen Mannschaften. Einzig gegen die Mannschaft des World Chess Clubs konnten wir gewinnen, und sind somit mit zwei Mannschaftspunkten auf dem siebten Platz von acht gelandet, immerhin nicht letzter. Die anderen Mannschaften hatten zwar oft recht leichtes Spiel gegen uns, dennoch waren da reichlich spannende, umkämpfte Partien dabei. Da die Partien nicht mitgeschrieben wurden, lassen sich diese wohl nicht mehr rekonstruieren. Als Highlight sei aber Olivers Partie aus der letzten Runde gezeigt, bei der er sich noch an die entscheidende Position erinnern konnte:
Die ZWEITE(13:3 Punkte) verlor knapp das Aufstiegsduell gegen das favorisierte Rotation Berlin, während die DRITTE (16:0 Punkte) ihren Meistertitel mit einem Kantersieg gegen Neuenhagen untermauerte. Die VIERTE (8:8 Punkte) undFÜNFTE (10:6 Punkte) sicherten ihre Platzierungen im Mittelfeld mit knappen Siegen gegen Rotation Berlin 5 bzw. Berolina 5.
Gemeinschaftsbericht veröffentlicht von ML Christian Greiser
In der letzten Saisonrunde zeigte sich die DRITTE noch einmal in einer sehr guten Verfassung. Gegen den Tabellenletzten aus Neuenhagen bei Berlin wurde – unter der maßgeblichen Leitung von Non-playing Captain Torsten Meyer – durchgehend seriös agiert, was durch die Bilanz mit sechs Siegen bei zwei Punkteteilungen auch erkennbar wird.
Ein Sprintsieg nach 13 Zügen leitete eine imposante Siegesserie ein, …
Philipp Stährfeldt am 6. Brett ließ seinen Figuren freien Lauf und siegte rasant – mit freundlicher Unterstützung seines Gegners: „Endlich konnte ich in einer Turnierpartie ein vorbereitetes Gambit ausprobieren, wo ich als Schwarzer zwei Bauern für die Entwicklung und Angriff opferte. Diese Variante ist sehr schwer für Weiß zu verteidigen. Die Investition hat sich ausgezahlt: im 13. Zug gab mein Gegner auf.“ 1 : 0