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Berliner Mannschaftsmeisterschaft

BMM 2021/22: Saisonrückblick

Liebe Schachfreunde der Weissen Dame,

die BMM-Saison 21/22 endete am 10.07 nach einem kräftezehrenden Schlussspurt mit vier aufeinanderfolgenden Runden. In Anblick der schwierigen Umstände ist die Gesamtsaison als sehr erfolgreich zu betrachten. Zusätzlich zur Corona-bedingten Verschiebung der Mannschaftskämpfe, den verbundenen Einschränkungen sowie dem damit verbundenen Spielerschwund, kam erschwerend hinzu, dass wir in den letzten Runden das Haus am Lietzensee nur noch für einen Termin buchen konnten.

Dies konnte glücklicherweise durch die Bereitstellung externer Spielorte gelöst werden. Hier sei herzlich unserem 2. Vorsitzenden Uwe Lazik, unserem befreundeten Betriebsschachverein SG Vattenfall sowie dem Jugendclub Chip 77 gedankt, die uns in dieser nicht einfachen Situation ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Außerdem großen Dank an alle Mannschaftsleiter, auf die ich stets bauen konnte, und die Spieler für ihren guten Zusammenhalt.

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Fr, 15.07.: Gemeinsamer BMM-Saisonrückblick

Die Berliner Mannschaftsmeisterschaft (BMM) 2021/22 endete im Juni und Juli mit vier Runden an vier Sonntagen nacheinander. Da blieb zwischen den Runden kaum Zeit, um gelungene Meisterwerke oder auch glücklich erzielte Punkte angemessen zu würdigen. Dies soll nun am kommenden Freitag nachgeholt werden.

Mit einem kleinen Schwerpunkt auf der ERSTEN, die bekanntlich sehr knapp den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga geschafft hat, wollen wir den Schlussakkord der Saison noch einmal ab 19:30 Uhr gemeinsam Revue passieren lassen.  Für kühle Getränke und knusprige Brötchen wird gesorgt, um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!

Wer eine interessante BMM-Partie in den letzten Runden gespielt hat, und diese gerne zeigen möchte, darf diese gerne mitbringen oder mir vorab per E-Mail zusenden.

 

BMM 2021/22 (R9): Ergebnisse (+1 =1 -2) und Berichte der ZWEITEN und DRITTEN

In der spätesten BMM-Runde aller Zeiten verstolperte die ERSTE zwar noch den Sieg über die zweite Zehlendorfer Mannschaft, konnte aber immerhin mit einem 4:4 gegen Zehlendorf II den Aufstieg in die Oberliga erreichen. Der Berliner Meistertitel geht  an die vierte Mannschaft der Schachfreunde, die nicht in die Oberliga aufsteigen darf.

Die ZWEITE verpasst leider den Klassenerhalt mit einer Niederlage gegen Kreuzberg. Ein Sieg im letzten Spiel hätte gereicht, wie die nachfolgende Abschlusstabelle zeigt.

Die DRITTE beendete mit einer knappen Niederlage die Saison im Mittelfeld der Stadtliga. Die FÜNFTE war spielfrei, da der Gegner den Mannschaftskampf abgesagt hatte.


Landesliga Schlusstabelle
Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SF Berlin 1903 4 9 14 40,5   =
2 SC Weisse Dame 1 9 13 41,5   ⇑
3 SV Mattnetz Berlin 9 13 38,5
4 Rotation Pankow 2 9 9 32,0
5 SC Kreuzberg 2 9 8 35,5
6 SF Nord-Ost Berlin 9 8 29,5
7 SK Zehlendorf 2 9 7 34,5
8 SC Zitadelle Spandau 1977 9 7 34,5
9 SV Berolina Mitte 9 6 31,5   ⇓
10 SC Weisse Dame 2 9 5 30,0   ⇓

DRITTE: Leider kein Punktgewinn zum Saisonausklang

Gemeinschaftsbericht der DRITTEN von Manfred Lenhardt

In der letzten BMM-Runde spielten wir zu Hause gegen BSC Rehberge. Beide Teams musste auf ihre Spitzenspieler verzichten. Die unseren verstärkten die ZWEITE, die besten Rehberger spielten beim parallel startenden Kreuzberg-Open. So waren wir zum ersten Mal in der Saison kein Underdog, sondern – auf dem Papier – mit dem Gegner auf Augenhöhe. Doch „Papier ist Papier“… und ein Spiel dauert 90 Minuten. Wir ließen einige Chancen aus, aber letztendlich war die 3,5:4,5-Niederlage eher schmeichelhaft.

Nachfolgend einige Kommentare der Spieler und des Mannschaftsleiters zu den Partien:

An Brett 7 gewann Johannes Stöckel kampflos:

Laut Mannschaftsleiter von Rehberge sollte mein Gegner kommen, doch er erschien nicht. Vielleicht eilte mir ja der Ruf des „Stadtligakillers“ voraus … Da ich die Schiedsrichterrolle innehatte und nicht sehr ausgeschlafen war, hielt sich mein Bedauern in Grenzen.“

An Brett 8 gelang Thomas Kögler die schnelle 2:0-Führung:

Gegen 11:00 Uhr war ich als zweiter fertig und das in einer Kurzpartie mit nur 13 Zügen! Kurios war der Bedenkzeitverbrauch: Mein junger Gegner etwa 100 Min., ich selbst kam mit 20 Min. aus. In einer unregelmäßigen Eröffnung mit jeweils Fianchetto am Königsflügel kam mein Gegner auf die verhängnisvolle Idee, mit b6 und Lb7 das auch auf der Damenseite zu machen, was seine weißen Felder sehr schwächte und zudem viel Zeit kostete.

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BMM 2021/22 (R8) – Bericht der DRITTEN: „Warum haben wir eigentlich verloren?“

Nachdem die Weisse Dame sich in der letzten Woche sehr gut gegen die Tabellenführer geschlagen hatte, sollte nun auch der Dritten solch ein Husarenstück gelingen. Doch die Vorzeichen waren schlecht, denn Christian musste kurzfristig wegen Krankheit absagen. Deshalb bauten wir die Mannschaft noch um und stellten an Brett 3 Sebastian Böhne als „Strohpuppe“ auf. Nach 30 Minuten stand es folgerichtig 1:0 für Chemie Weissensee.

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BMM 2021/22 (R8): Ergebnisse (+2 =0 -2)

Zwei Siege, zwei Niederlagen

Die ERSTE siegt sicher mit 5,5:2,5 gegen Berolina und findet sich dank eines Unentschiedens zwischen Kreuzberg 2 und den Schachfreunden 4  auf dem ersten Platz der Landesliga wieder. Mit einem knappen 4,5:3,5 Sieg gegen Zita hat die ZWEITE sehr realistische Chancen auf den Klassenerhalt erspielt.  Die DRITTE schlägt sich beachtlich, mit einer relativ knappen 3:5 Niederlage. Dazu ist zu berücksichtigen, dass sogar ein Brett kampflos abgegeben wurde und allen Brettern deutliche DWZ-Vorteile beim Gegner vorhanden waren.  Die FÜNFTE verliert trotz Favoritenrolle mit 3:5, musste aber leider auch ein Brett freilassen.


WeDa-Ergebnisse Runde 8 (nach Ansetzung Runde 5)
Liga HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Landesliga WeDa 1 5,5 : 2,5   Berolina Mitte 1. 37,5 12
Landesliga Zitadelle Spandau 3,5 : 4,5
  WeDa 2 10. 27,0 5
Stadtliga B Chemie Weißensee 5,0 : 3,0   WeDa 3/4 6. 29,5 8
Klasse 2.3 Oberschöneweide 5 5,0 : 3,0
  WeDa 5/6 4. 26,5 8

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BMM 2021/22 (R7): Ergebnisse (+3 =1 -0) und drei Berichte

Ein erfolgreicher Sonntag mit drei Heimmannschaften im Haus am Lietzensee! Offenbar kamen wir mit der Hitze besser zurecht als unsere Gegner …

Die ERSTE gewinnt ihren Kampf kampflos gegen Nord-Ost. Die ZWEITE leistete Schützenhilfe und gewann – unerwartet deutlich – gegen Mattnetz. Vielleicht geht jetzt sogar noch etwas mit dem Klassenerhalt?!

Die DRITTE hatte ein unbeschwertes Spiel gegen Lasker, das am Ende unentschieden ausging.

Die FÜNFTE stellte dem Tabellenführer ein Bein und gewann ebenfalls deutlich.


WeDa-Ergebnisse Runde 7 (nach Ansetzung Runde 4)
Liga HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Landesliga SF Nord-Ost Berlin : +
  WeDa 1 2. 10 32,0
Landesliga WeDa 2 5,5:2,5
  SV Mattnetz Berlin 10. 3 22,5
Stadtliga B WeDa 3/4 4:4   SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 6. 8 26,5
Klasse 2.3 WeDa 5/6  5,5:2,5   SV Königsjäger Süd-West 3 4. 8 23,5

FÜNFTE: Dem Tabellenführer das Fürchten gelehrt

Bericht von Jens-Ole Schmitt

An diesem Spieltag musste sich unsere FÜNFTE gegen den Tabellenführer unserer Staffel behaupten. Das Team vom SV Königsjäger Süd-West 3 hatten bisher keinen Mannschaftskampf verloren und auch wenn wir insgesamt gut aufgestellt waren, vermuteten wir, dass es auf ein sehr enges Duell mit einem knappen Endergebnis hinauslaufen würde. Keiner von uns konnte ahnen, dass es am Ende ganz anders kommen sollte.

Dennis durfte seinen Gegner an Brett 6 bereits nach zehn Zügen um einen ganzen Turm erleichtern. So war es für ihn auch kein Problem mehr, dass sein Gegner im weiteren Partieverlauf eine Qualität zurückerobern konnte. Dennis bildete zwei starke Freibauern im Zentrum und konnte einen davon unter einem weiteren Qualitätsopfer zur Umwandlung führen. Stand: 1 – 0

Anh Huy konnte an Brett 4 in der Halbslawischen Verteidigung ungestört seinen Minoritätsangriff durchziehen und in ein Damen-Turm-Endspiel abwickeln, in dem der Gegner mit einem schwachen Isolani verblieb, der wenig später verloren ging. Als sich Huy aber auch noch den gegnerischen Randbauern gönnte, ließ sein Gegner glücklicherweise die einmalige Chance liegen, sich durch ein Dauerschach ins Remis zu retten. Huy konnte kurz darauf die Damen tauschen und seine Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führen. Stand : 2 – 0

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