Bei der Potsdamer Vorrunde zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) 2025/26 vom 2. bis 4. Januar war die Weisse Dame mit siebeneinhalb Teilnehmenden am Start.
In Gruppe G (TWZ<1200) spielten Adrian und Charlotte Mieth, Raphael Kassine und Anahit Babadshanjan, in Gruppe F (TWZ 1201-1450) Katharina Andreeva und in Gruppe D (TWZ 1601-1750) Laurenz Preissner, Maximilian Mieth und Ilia Khassine, der als Noch-Nicht-Vereinsmitglied an dieser Stelle nur halb gezählt werden kann. Ab dem 1. Februar 2026 wird aber auch er Vereinsmitglied!
Auf diesem Foto sieht man fünfeinhalb von siebeneinhalb Teilnehmenden der WEISSEN DAME
In gewohnt trubeliger (740 Teilnehmerinnen und Teilnehmer!), aber sehr familiärer DSAM-Atmosphäre ergaben sich neben interessanten und nervenaufreibenden Partien, auch gute Gelegenheiten in den Schachbüchern des Chess-Tigers-Shops zu schmökern und die Zeit miteinander zu verbringen. Dank wechselseitiger Kinderbetreuung der teils mitspielenden Eltern war vom Hotelpoolbesuch nach oder zwischen (!) den Runden bis zum gemütlichen gemeinsamen Abendessen auch abseits der Schachbretter für gute Stimmung gesorgt.
Am Ende können die Mädels stolz sein, von Setzlistenplatz 15 aus nicht nur einen ausgeglichenen Punktestand (7:7), sondern auch die TopTen (Platz 10) erreicht zu haben. Damit war vor dem Turnier nicht unbedingt zu rechnen! (Foto: Andreeva)
Die Gegnerinnen: SC Schwarz-Weiß Nürnberg Süd (Nr. 6)
10:45 Uhr:Katharinahat einen Bauern eingebüßt und dadurch am Ende auch verloren. 1:3
10:00 Uhr: Sanaa und Friedahaben verloren – 1:2. Katharinaspielt noch, aber für einen Sieg muss noch ein kleines Wunder passieren.
9:50 Uhr:Michelle hat bereits im D-Zug-Tempo gewonnen – mit 6,5 Punkten aus 7 Partien ist sie die Top-Scorerin des Teams! Leider haben sowohl Sanaa(Läufer weniger) als auch Frieda(Bauer weniger) bereits verlorene Endspiele auf dem Brett. Auch Katharinaist bereits in einem Läuferendspiel mit gleichen Bauern angekommen. Es sieht also nach einer knappen Niederlage aus.
Wer hätte das gedacht? Die mittlerweile sehr stabile Mannschaft kann in den Kampf um die Bronzemedaille eingreifen. Gold und Silber sind leider bereits unerreichbar. Um das Unmögliche auch möglich zu machen, braucht es morgen früh „nur“ einen Sahnetag. 😉
Weisse Dame Boys
Letztlich hat dann doch für die TopTen gereicht – Platz 8 ist aller Ehren wert! (Foto: TG)
Die Jungs haben sich für die gestrige 0:4-Niederlage umgehend rehabilitiert durch ein 4:0. Ob es allerdings für die TopTen reicht bleibt noch abzuwarten. Unabhängig davon ist das Abschneiden bereits jetzt ein großer Erfolg!
Die Gegner: SK Bremen-Nord/Bremen (Nr. 14)
11:30 Uhr: Nachdem die Übertragung auch für Xiutian und Niklas nun funktioniert, dürfen wir ihre erfolgreichen Gewinnversuche auch sehen. Besonders für Niklas ist dieser Sieg bedeutsam und versöhnlich, da er als einziger noch keine „Hausnummer“ hatte. Xiutian hat ein sehr gutes Ergebnis erzielt mit 4/6.
10:30 Uhr: Die zeitweise seltsame Stellung von Dawid hat sich mittlerweile in eine Mehrfigur verwandelt. Auch Jakob hat zwei Mehrbauern und laut Hendrik stehen „die anderen auch nicht schlecht“. Man darf also optimistisch sein!
9:50 Uhr: Alle Partien laufen noch, wobei die Übertragung an den Brettern 3 und 4 offenbar nicht funktioniert. 🙁
Bei Dawidsieht es etwas komisch aus, Jakobs Stellung ist leicht aktiver, aber wohl ausgeglichen.
Gegen die Bremer bestehen durchaus berechtigte Chancen, die DVM mit einem befriedigenden Ergebnis zu beenden. Das Ziel sollte jetzt sein, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Genau wie für die Mädels drücken wir auch den Jungs die Daumen!! ✊🏼✊🏼
Martin mit Siegerurkunde und Pokal (Foto: B. Bensch)
Martin Trifonov – eines unserer jüngsten Vereinsmitglieder – hat die Offene U8-Meisterschaft (mit internationaler Beteiligung) im sächsischen Sebnitz mit 8,5/9 Punkten gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Schon vor der letzten Runde hatte Martin mit 7,5/8 einen ganzen Punkt Vorsprung vor seinem härtesten Widersacher Wiktor Mika (Wroclaw/Polen) und lag damit aussichtsreich im Rennen um den Turniersieg. Mit Severin Wojtas schnupperte ein weiteres, von Erfolgstrainer FM Hendrik Möller trainiertes Talent am Podium. Während bei Martin das Daumendrücken geholfen hat, verlor Severin leider seine letzte Partie, aber landete auf dem immer noch sehr beachtlichen Platz 10.
Das entscheidende Duell um den Turniersieg fand bereits in der 3. Runde statt. In einem eigentlich remisen Turmendspiel konnte Martin noch mit einem kleinen Trick den letzten Bauern seines Gegners erobern. Ansonsten spielte Martin in diesem Turnier sehr souverän, obwohl er keinesfalls Favorit, sondern nur als Nr. 8 gesetzt war. Lediglich in Runde 8 konnte sich Martin nur knapp mit einem Minusbauern ins Unentschieden retten – aber zeitgleich „stolperte“ auch sein polnischer Verfolger, ebenfalls mit einem Remis.
Für weitere Infos zum Turnier bitte die Tabelle anklicken.
Helena ist mit ihrer Elozahl von 1855 als Nr. 40 von 107 Teilnehmerinnen gesetzt, wobei die Elo-Zahlen bei solchen Events immer mit großer Vorsicht zu betrachten sind. Vor allem Teilnehmerinnen aus „kleinen“ Ländern haben oft gar keine Elo-Zahl mangels ausgewerteter Turniere und spielen dann groß auf. (Foto: Rupert Burchardi)
Turnierverlauf: Wir drücken bis zum Schluss die Daumen …!
Die Schlussrunde beginnt um 13:30 Uhr, live übertragen werden ab 13:45 Uhr die ersten 12 Bretter bei Lichess. Leider ist Helenas Partie nicht dabei …
Runde 11 (15.10.)
Ein langes, kräfte- und nervenzehrendes Turnier steht kurz vor der Ziellinie. Da heißt es noch einmal alle verbliebenen Reserven zu mobilisieren. Mit der Ungarin Luomeng Wang, die als 15. der Setzrangliste bisher deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, wird dies ohne Zweifel notwendig sein.
…Die Reserven haben nicht ausgereicht. Die vielen langen Partien der letzten zwei Wochen haben doch ihren Tribut gefordert. Nach einem frühen Qualitätsverlust kämpft Helena sich wieder ran, erhält mit einem gefährlichen Freibauern am Damenflügel Gegenspiel und steht kurz vor der Zeitkontrolle sogar etwas besser. Aber nach einer Unachtsamkeit kann die Gegnerin den Abtausch aller Schwerfiguren erzwingen, wonach der schwarze Turm stärker ist als der weiße Springer + Freibauer.
Unterm Strich bleibt von Helenas erstem internationalen Auftritt aber ein gutes Turnier, viele neue Erfahrungen sogar ein paar Elopünktchen als Andenken (+16), nur drei weiteren Deutschen gelang das diesmal.
Eine tolle Zeit haben 🤗-> ✅
50% holen 👍 -> ✅
Eine richtig starke Gegnerin weghauen 😎 -> ✅
ELO-Plus bei einer WM machen 🇩🇪 -> ✅
Leider musste aus schulischen Gründen auf den Einsatz von Jakob und Ferris verzichtet werden. Auch Katharina war bereits eine Woche zuvor in der u12w im Einsatz gewesen. Zum Glück standen aber neben Spitzenbrett Dawid mit Xiutian, Niklas, Beeri und Louis genügend spielstarke Jugendliche als Ersatz bereit.
Mit Rang 9 von 19 Mannschaften lagen wir nur knapp in der ersten Hälfte des Turniers. Platz 4 – mit einer direkten Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – war also nur schwer zu erreichen.
Vom 05.09 (Anreise) bis Di, 09.09. fanden im Ostseebad Prora auf Rügen die Norddeutschen Vereins-Meisterschaften (NVM) der Altersklassen u16, u16w und u12w statt. Die WEISSE DAME war mit zwei Teams in den Altersklassen u16w und u12w dabei und versuchte sich dort für die Deutschen Vereinsmeisterschaften zu qualifizieren, wozu man Rang 4 erreichen musste.
Unsere u12w war mit einer Gastspielerin (Sanaa aus Falkensee) verstärkt und nach DWZ auf Platz 3 von 9 Teams gesetzt, während die u16w in der Startrangliste auf Platz 6 von 9 Teams lag. Leider starteten beide Meisterschaften mit einer ungeraden Anzahl von Teilnehmern, so dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit irgendwann im Laufe der 7 Runden gegen das Team „Freilos“ angetreten werden muss.
Eine LIVE-Übertragung gab es diesmal leider nicht und auch die Turnierseite ist etwas spartanisch… daher sorgte Begleiter Johannes ab und zu für einige frische Informationen.
Unser u12w-Team (Frieda, Katharina, Mara und Sanaa). Foto: T. Helbig