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Lichess-Q-Liga (R165): Da ist noch Luft nach oben … in Liga 5

Q-Liga-Bericht (R165):

Heute Abend gab es eine kleine, überraschende Programmänderung. Diese bestand im Wechsel vom üblichen Discord-Chat auf eine ZOOM-Konferenz. So geschehen auf Wunsch eines einzelnen Mitglieds, das gerade in Wijk aan Zee – bekannt fürs alljährliche TATA-Steel-Turnier – einen Kurzurlaub verbringt; Einzelheiten folgen später …

Und das Ganze hat tatsächlich einigermaßen reibungslos geklappt, wie letztlich auch der Klassenerhalt. Seit einiger Zeit ist klar, dass die Weisse Dame Liga 5 kann. Wäre doch auch eigentlich mal ganz schick, wieder in die 4. Liga zu schauen.


 

Lichess-Q-Liga (R165): Donnerstag, 11.11.2021, 20:01 – 21:41 Uhr (5 min + 0 sec) – Hier geht’s zum Turnier

BMM 2021/22 (R1): Ergebnisse (+2 =1 -2), Bericht der DRITTEN, Fotos und …

WeDa-Ergebnisse Runde 1
Liga HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Landesliga WeDa 1 7 : 1   WeDa 2      
Stadtliga B Friesen Lichtenberg 1 5 : 3   WeDa 3      
Klasse 2.1 WeDa 4 4 : 4   Oberschöneweide 4      
Klasse 2.3 spielfrei – : –   WeDa 5      
Klasse 3.2 WeDa 6 5 : 1   Chemie Weißensee 4      

 

Neu: Gemeinschaftsbericht der DRITTEN
BMM – 1. Spieltag gegen Friesen Lichtenberg endet mit einer 3:5-Niederlage

Nach langer, schachloser Zeit mussten wir am 1. Spieltag bei den starken Friesen antreten. Leicht ersatzgeschwächt fuhren wir etwas skeptisch nach Lichtenberg, auch weil wir auf dem Papier deutlich schwächer aufgestellt waren. Lange sah es an den Brettern zwar teils spektakulär aus, aber ohne das man sagen konnte auf welche Seite das Pendel ausschlagen würde.

Die erste Niederlage musste leider Heinz Lüning am 8. Brett nach gutem Kampf hinnehmen.

Heinz:

Die 1. Partie nach ca. 1,5 Jahren begann für mich gleich mit einem Schock. Blackmar-Diemer, so dass nach dem 3. Zug bereits tiefste Rechenarbeit gefragt war. Nach 20 Zügen waren alle taktischen Fallen gut umschifft und ich landete in einer ausgeglichenen Stellung. Leider habe ich dann einen falschen Plan gewählt und das 0:1 war nicht mehr zu verhindern“. 0:1

 

Es folgte das Remis von Philipp Stährfeldt an Brett 5.

Philipp:

Bis zum 11. Zug kannte ich mich in der Eröffnung ganz gut aus und erreichte mit Weiß eine Stellung mit Läuferpaar und etwas mehr Raum. Noch mit dem schwarzen König in der Mitte spielte mein Gegner h5 und bekam einen gefährlichen Angriff, weil sich die h-Linie für seinen h8-Turm öffnete. Es entstand eine Stellung mit scharfem gegenseitigem Königsangriff. Beide Spieler waren ca. ab dem 25. Zug unter drei Minuten Bedenkzeit bei einer sehr komplexen und taktischen Stellung. Dann tauschten sich viele Figuren ab und übrig blieb ein Turmendspiel, wo mein Gegner mir rasch Remis anbot – und somit kam es zum Friedensschluss“. 0,5:1,5

 

Anschließend waren wir alle glücklich, nachdem Robert Radke – nach wechselnden Spielvorteilen – am 7. Brett einen so doch nicht erwarteten, letztlich glücklichen Sieg einfuhr. Toll gekämpft – und sich schon fast für die ZWEITE empfohlen.   😉

Robert:

Bereits nach wenigen Zügen war ich bereits mit meinen Eröffnungskenntnissen am Ende, mein Gegner jedoch kannte sich wohl ganz gut aus und so wurde dessen Stellung nach und nach besser. Es fiel mir schwer selbst einfachste gegnerische Züge in meine Berechnungen einzubeziehen. Schließlich geriet ich in eine schwer zu verteidigende Stellung.

Jetzt jedoch war es an meinem Gegner nicht entschlossen genug zu agieren und die Stellung versandete nach und nach und wurde für mich sogar einfacher zu spielen. Schließlich kamen wir in ein Endspiel, welches ich nicht mehr verlieren konnte. Nun war es an meinem Opponenten einen verzweifelten Angriff zu starten, der jedoch böse nach hinten losging und mir letztendlich einen glücklichen Punktgewinn ermöglichte“. 1,5:1,5

 

Nach weiteren ca. 20 min. musste leider Heinz Wirth am Spitzenbrett nach großem, zähem Kampf gegen einen sehr guten Gegner eine Niederlage hinnehmen, nachdem er im Mittelspiel einige nicht ganz präzise Züge machte.

Heinz:

In meiner Partie war ich mit einem leichten Entwicklungsvorsprung ganz gut aus der Eröffnung gekommen. Zum Beginn des Mittelspiels (nach Damentausch) geriet ich dann mit einer unnötigen Selbstfesselung völlig auf die falsche Bahn und musste einen Springer gegen zwei Bauern hergeben.

Das Endspiel mit Läufer und 5 Bauern gegen Läufer, Springer und drei Bauern war dann chancenlos, weil mein Gegner sich sehr wirkungsvoll zentralisierte und selbst erst einen, dann zwei Freibauern schaffte. Als auch noch mein Läufer verloren ging, gab ich auf. 1,5:2,5

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Lichess-Q-Liga (R164): „Dicht daneben ist auch vorbei“ … in Liga 5

Q-Liga-Bericht (R164):

Es war ein langer Schach-Sonntag: BMM (R1), Postludium und Lichess-Q-Liga (164). Deswegen gibt’s den Bericht erst später …

So, und später ist jetzt – vier Tage sind immerhin inzwischen vergangen. Der Ärger auch, aber die Erkenntnis, dass auch das Schachleben ungerecht ist, bleibt. Du ackerst, machst und tust, und am Ende fehlt nur eine Winzigkeit. Na ja, vielleicht war es nicht wirklich winzig, aber gefühlt schon. So’n Mist!

Letztlich hilft aber die Erinnerung über die Enttäuschung hinweg, denn oft genug haben auch wir in letzter Sekunde bei Punktgleichheit obsiegt. Und haben uns entsprechend gefreut – und gefeiert …


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BMM 2021/22 (R1) – Das Orakel von Lüttenrade „Lütt un Lütt“

Das Orakel von Lüttenrade „Lütt un Lütt“
ERSTE gegen ZWEITE

In den Duellen ERSTE gegen ZWEITE sind im Laufe einer langen Zeit schon denkwürdige Schlachten geschlagen worden. Und nicht immer hatte die jeweils favorisierte ERSTE das bessere Ende für sich. Das Orakel rät zur Vorsicht!

Vor 21 Jahren – am 22.10.2000 – konnte die ERSTE einen 8:0-Sieg für sich beanspruchen. Hingegen konnte in der Saison 2008/09 die ZWEITE knapp mit 4,5:3,5 besiegen. Trotzdem gelang in dieser Saison die Berliner Doppelmeisterschaft, d.h. die ERSTE und ZWEITE lagen am Ende auf Platz 1 und 2 der Landesliga. Insgesamt steht es in diesem Duell 4:1 für die ERSTE. Saisonziel für die ERSTE ist natürlich der Aufstieg, wohingegen die ZWEITE den Klassenerhalt anpeilt.

Die Aufstellungen der Mannschaften haben sich nur wenig geändert. Erwähnenswert ist der Neuzugang Kevin Högy (DWZ 2228) bei der ERSTEN (ML Heinz Uhl) und Lepu Coco Zhou mit ihrem Landesliga-Debüt in der ZWEITEN (ML Ralf Mohrmann).

DRITTE

Pikanterweise darf die DRITTE (ML Gerd Biebelmann) gleich bei der Mannschaft antreten, die in der abgelaufenen Saison 2019/20/21 ihr letzter Gegner gewesen wäre. Bekanntermaßen und sinnvollerweise fanden aber alle Mannschaftskämpfe nicht mehr statt, die keine Bedeutung für den Auf- bzw. Abstieg hatten.

Die Favoritenbürde liegt in diesem Vergleich eindeutig bei den gastgebenden Lichtenberger Friesen. Die altgedienten Routiniers, verstärkt um den U18-Nachwuchsspieler Luca Mankel (DWZ 1976), beendeten die vergangene Stadtligasaison auf Platz 2 der Gruppe A, während die DRITTE dort lange gegen den Abstieg kämpfen musste. Aber das Spannendste kommt natürlich zum Schluss: Luca ist sogar aktives Mitglied der Weissen Dame! Er ist am 01.07.2021 zu uns gewechselt ist, um in der Jugend-Bundesliga spielen zu können, spielt aber (als passives Mitglied) weiterhin für Friesen in der BMM. „Sachen gibt’s! Die Welt ist halt ein Dorf …“   😯

Im Vergleich zur letzten Saison sind einige Spieler (Philipp Stährfeldt, Carsten Miemitz, Sebastian Bender, Guido Weyers und Heinz Lüning) aus der letztjährigen VIERTEN aufgerückt. Aufgrund der favorisierten Gegnerschaft strebt die DRITTE erstmal den Klassenerhalt an.

VIERTE

Die VIERTE empfängt Oberschöneweide 4, womit ihr ein ausgeglichener Mannschaftskampf ins Haus stehen dürfte. Ihre größere Kompaktheit sollte am Ende den Ausschlag zugunsten der VIERTEN geben können. Das Orakel rät: „Nicht nervös werden und mutig spielen!“

Die Mannschaft (ML Martin Döring) besteht aus Spielern der vormaligen VIERTEN bis SECHSTEN Mannschaft, und sollte sich eher im vorderen Bereich der Tabelle einordnen.

FÜNFTE

Die FÜNFTE hat spielfrei, darf als einzige WeDa-Mannschaft in Ruhe ausschlafen und sich danach genüsslich die Ergebnisse der anderen ansehen …   😀    😎    😉 

Ansonsten hat ML Ole Schmitt eine bunte Mischung aus neuen Mitgliedern und jungen Talenten zur Verfügung. Wie viel Potential in ihnen steckt, dürfen sie uns aber erst in der 2. Runde zeigen.

SECHSTE

Die SECHSTE mit ihren teilweise noch sehr jungen und unerfahrenen Spieler:innen bekommt mit Chemie Weißensee 4 ein hartes Brot zum Knabbern vorgesetzt. „Aber, bange machen gilt nicht. Auf geht’s, es gibt viel zu lernen!“

Andererseits haben die vielen Jugendlichen ein großes Potential, da diese durch die Turnierpause derzeit stark unterbewertet sind. Vielleicht gelingt dem Team von ML Hans-Joachim Kaufhold sogar der Sprung auf einen Aufstiegsplatz? Die 3. Klasse ist diesmal übrigens die unterste Liga, daher wird hier nur mit Sechser-Mannschaften gespielt.


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Lichess-Q-Liga (R163): „Immer dieser Ärger mit 3+0!“ … und nicht nur in Liga 5

Q-Liga-Bericht (R163):

„Wenn wir mal ehrlich sind, dann hat 3+0 nur noch sehr entfernt etwas mit Schach zu tun!“ So oder so ähnlich lautet der Tenor in fast allen WeDa-After-Work-Discord-Chats. Warum also tun wir uns das an? Um hilfreich-erklärende Kommentierungen wird gebeten …

Eine von vielen möglichen und denkbaren Erklärungen könnte sein, dass spielerische Unterschiede nur noch bedingt eine ergebnisentscheidende Rolle spielen. So holte CccLllZzz_15_07_22 (aktuelle LWZ 2130) gegen die drei LWZ-Schwergewichte (gemivuk – 2589, Poblesk – 2489 und IM lareinedesneiges – 2640) drei beeindruckende Punkteteilungen. Und nur zwei von denen haben tatsächlich bersergert …     😯 


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Lichess-Q-Liga (R162): Mit Höhenflug zum Klassenerhalt … in Liga 5

Q-Liga-Bericht (R162):

„Da geht bestimmt noch mehr …“   🙂

Und siehe da, es ging noch mehr. Der Kevin_Hoegy-Höhenflug ist weiter ungebrochen. Die 2722er-Performance beeindruckte seine Gegner:innen offensichtlich derart, dass es in den zehn Partien dieses Abends nicht eine einzige Niederlage setzte. Beneidenswert!

Zum Klassenerhalt haben aber selbstverständlich auch noch etliche weitere WeDa-Dauerlieferanten – nebst den erst kürzlich über den grünen Klee gelobten Amazonen beigetragen. Als hilfreich erwies sich zudem, dass gleich drei Mannschaften so geschwächt antraten, dass die Abstiegsplätze de facto bereits mit dem Startschuss vergeben waren.


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