Westpokal R2: 6,5:3,5-Erfolg gegen Zitadelle Spandau (1. Aktualisierung)

Besonders bemerkenswert aus Sicht der WEISSEN DAME: An den ersten drei Brettern spielten mit Yannick Kather, Erwin Weber und Martin Kunze drei als passiv gemeldete Spieler – ziemlich aktiv für passiv! Das Gros der weiteren Spieler stellten die DRITTE und die VIERTE. Ein Bericht zum Wettkampfverlauf von Martin Sechting, der erneut in die Rolle des Mannschaftsleiters schlüpfte, ist nun untenstehend veröffentlicht. 

Damit kommt es im Finale am kommenden Freitag bei Zitadelle zum Duell der beiden unbesiegten Spitzenreiter Eckbauer und WEISSE DAME. Eine zusätzliche Last zur Favoritenbürde trägt dabei die WEISSE DAME, da Eckbauer ein Unentschieden aufgrund der besseren Brettpunktzahl reichen würde; also muss ein Sieg her.

Ein bis zwei Spieler dürfen sich diese Bürde durch Meldung beim Externen Spielleiter übrigens gerne noch aufladen, denn der Kader ist noch nicht ganz vollzählig!

Nachfolgend der Spielbericht von Martin Sechting:

„Wir trafen auf einen engagierten Gegner Zitadelle Spandau, der nominell besser besetzt war als in Runde 1. So spielte Patrick Böttcher am 4. Brett (1. Rde.: 2. Brett) gegen mich , Michael Schulz spielte am 3. Brett. Aber auch WIR waren gut besetzt: Vorne mit Yannick Kather, Erwin Weber und Martin Kunze. Durch den großen DWZ-Unterschied am 10. Brett war unser DWZ-Schnitt zwar sogar etwas höher als der von Zitadelle, in der Favoritenrolle waren wir dadurch aber nicht.

Es war ein sehr umkämpftes Match, bei dem 3 Stunden lang das 0:0 hielt. Nahezu jede Partie wurde ausgekämpft, wie bereits die Ergebnisse erahnen lassen. Um 22.03 Uhr verloren wir am 6. Brett: Willy Mack war lange in Zeitnot gewesen, 1:0 für Zitadelle. Um 22.30 Uhr glichen wir aus: Martin Kunze konnte am 3. Brett einen großen Erfolg verbuchen und die wilde Spielweise von Michael Schulz kontern. Um 23.00 Uhr trennten sich Yannick Kather und sein Gegner am 1. Brett  remis, 1,5:1,5. Nach vier Stunden stand das Spiel auf des Messers Schneide, viele Partien waren völlig offen. Um 23.02 Uhr konnte Johannes Stöckel uns am 10. Brett in Führung bringen: 2,5:1,5! Gut dabei, dass er in früher Partiephase und später noch einmal ein Remisangebot des Gegners ablehnte. Um 23.05 Uhr gewann Robert Radke am 8. Brett  zum 3,5:1,5. Nach Figurenverlust spielte er besser als sein Gegner, der Sieg war am Ende auch verdient. Am 5. Brett konnte Manfred Lenhardt um 23.15 Uhr auf 4,5:1,5 erhöhen. Er hatte lange Zeit eine Mehrfigur, stellte dann aber einen Turm einzügig (!) ein. Dennoch kreierte er eine Mattidee, die sein Gegner nicht richtig parierte. Am Ende war ein Grundreihenmatt unvermeidlich. Ich gewann zu diesem Zeitpunkt durch eine Springergabel eine Figur, sodass der Kampf so gut wie entschieden war. Wiktor Pronobis übersah am 7. Brett die letzte Chance das Gleichgewicht zu halten und verlor zum 4,5:2,5. Thomas Kögler entschied am 9. Brett gegen 23.15 Uhr seine Partie zum 5,5:2,5. Am Ende gewann ich erwartungsgemäß, während Erwin Weber am 2. Brett unglücklich verlor. Damit stand das 6,5:3,5 fest.

Fazit: Harte Kämpfe! Erfolgreich durch Konditionsstärke. Der Mannschaftsgeist war bei beiden Teams enorm zu spüren, wie bei einem Tenniskrimi !“

Martin Sechting

 

Die Ergebnismeldungen wurden mit freundlichem Einverständnis von Thomas Binder der Siemensstädter Homepage entnommen. Vielen Dank!

Ein Kommentar zum Beitrag “Westpokal R2: 6,5:3,5-Erfolg gegen Zitadelle Spandau (1. Aktualisierung)

  1. Ich gratuliere der WeDa-Westpokalmannschaft zu ihrem überzeugenden Sieg gegen Zitadelle! Aktive Passive sind was Feines! 🙂
    Cord

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