OLNO 2017/18 – 6. Runde: FHSG Stralsund – WeDa 0,5:7,5 (aktualisiert: mit Doppel-Bericht)

SCHNEE VON GESTERN
Oder: Die Weisse Dame gewinnt 10,5: 5.5 gegen Vorpommern

Bericht von Kai-Gerrit Venske

Wir hatten uns fest vorgenommen, den doch recht traurigen Kampf gegen Greifswald nach diesem Wochenende schnell Schnee von gestern werden zu lassen- und dies ist mit dem  7,5:0,5 beim Vorpommern-Aufsteiger FHSG Stralsund auch tatsächlich beeindruckend gelungen. (Na und natürlich wurde die Gesamtbilanz gegen Vorpommern damit ordentlich aufgehübscht, sodass wir beim Zusammenzählen beider Wettkämpfe auf ein stolzes 10,5:5,5 gegen Vorpommern kämen. Kaufen kann man sich davon allerdings nicht einmal die goldene Ananas. ) Doch bevor ich dazu weiter berichte, sei dem unkundigen und/oder schon lange ungeduldig wartenden Leser  noch ein kurzer Nachbericht gegen die ersten Nordlichter vergönnt. (Tjaja, wieder was Neues- ein DOPPEL-BERICHT! Sowas jab’s noch nie bei Captain Kai. INNOVATI-ON!)

Dadurch wird der Kampf gegen Greifswald aber trotzdem nicht mehr (viel) besser. Zunächst ließ sich ein sichtlich neben sich stehender Captain Kai an Brett 5 gegen Wilko Stubbe in einer ihm an und für sich gut geläufigen Variante irritieren, machte viele eher zweifelhafte Züge, übersah einiges, schätzte die eigene Stellung auch viel zu negativ ein, verlor deshalb auch jede Menge Zeit, um jene dann auch nicht  mehr für eine rettende Idee zu haben, als der Weiße im Schwerfigurenendspiel den langrochierten schwarzen König ins Visier nahm. Da half es auch  nicht, dass statt seiner diesmal Martin, der sich auch um die Organisation des Kampfes verdient gemacht hatte, der Captain war.

Dabei lief es davor ganz gut an, denn Ingos Gegner an Brett 4 Olaf Teschke hatte nach höchst zweifelhafter Eröffnungsbehandlung dem konsequenten und unbeirrbaren Spiel von Ingo nichts mehr entgegenzusetzen, sodass es alsbald 1:0 für uns stand. Bald darauf dann aber also 1:1. Auch Heinz hatte erneut keinen guten Tag erwischt und verlor recht klar und deutlich gegen Hannes Leisner. Selbst Achim setzte seine Serie fort, ließ sich von Nick Müller einschnüren und musste bald die Segel streichen. Für uns die dritte Niederlage mit Schwarz. Und viel besser sah es bei unserem vierten Schwarzbrett auch nicht aus- irgendwann stand Ralf mit Minusqualität gegen Stefan Kalhorn auf Abriss. Wer den Bericht der Greifswalder gelesen hat, konnte sich davon ja selber bereits ein Bild machen. Zähem Ringen und einer tüchtigen Prise Glück war es zu verdanken, dass diese Partie zumindest noch Remis endete. Also 1,5:3,5. Aber die verbliebenen Weißpartien ließen einige Zeit hoffen, dass vielleicht doch noch was drin sein könnte. Leider gab Martin gegen Rüdiger Kürsten eine Qualität. Das kostete Martin schlussendlich die Partie. Alexander schien auch schon auf der Siegerstraße, aber um die Zeitkontrolle herum veränderte sich das Bild, sodass das schlussendliche Remis gegen Wilfried Woll dann auch folgerichtig war. Alleine Hendrik war es vergönnt, gegen Max Weber nach langer Partie und einem für ihn typischem Turmendspiel mit Mehrbauern den vollen Punkt einzufahren. 3:5 also- alles in allem eine Niederlage, die man kaum als unglücklich bezeichnen kann, dafür lief bei uns vieles einfach nicht rund genug. Und vielleicht lag es ja auch daran, dass nach der schon eher etwas unglücklichen Niederlage gegen Rotation Pankow ein bisschen die Euphorie verflogen war, die der zuvor erspielte Tabellenrang ausgelöst hatte. Wirklich schade, denn Pankow strauchelte gegen Oberschöneweide, so dass uns ein Sieg gegen Greifswald sofort wieder auf einen möglichen Aufstiegsrang zurückkatapultiert hätte. Hätte, hätte ….

So aber ging es jetzt wieder schnöde darum, die begonnene Abwärtsspirale zu durchbrechen und dem möglichen Abstieg entgegenzuwirken. Gegen den Tabellenletzten Stralsund mussten also definitiv zwei Mannschaftspunkte her. Bereits am Vortag reisten wir demgemäß dort an, um nichts dem Zufall (oder gar der Deutschen Bahn) zu überlassen. Angesichts der ersten Schneeflöckchen sicherlich keine schlechte Idee. Und wenn du in den Winter (WAS IST DAS?) fahren willst, dann fahr nach Norden, denn dort wurden wir, die WEISSE Dame, auch prompt mit einem schneeweißen Kleid begrüßt, was Heinz Uhl dem ungläubigen Leser auch sicherheitshalber getreulich dokumentiert hat.  Na also, wenn das kein gutes Omen war?!

Winterliches Stralsund: Frankenteich (Foto: Heinz Uhl)

Nachdem wir uns die hübsche UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt von Stralsund (merke: STRAAALsund und nicht StralSUND) angeschaut und dabei von dem vorausgeeilten Heinz Uhl trefflich informiert wurden, ging es denn auch alsbald ans kulinarisch Eingemachte, wobei wir in bester Greifswalder Tradition bei FRITZ bzw. dessen Stralsunder Ableger einkehrten – schließlich brachte uns das ja schon in Greifswald mehrfach Glück (nur dass wir in diesem Jahr unglücklicherweise ein Heimspiel gegen Greifswald hatten). Schließlich chauffierte uns eine keineswegs auf den Mund gefallene Taxifahrerin, die Ingo z.B. vorschlug, die Handschuhe auszuziehen, wenn er den Gurt nicht reinbekommt, was sozusagen eine Majestätsbeleidigung allererster Güte darstellte, sind diese Handschuhe doch sein ganzer Stolz und haben ihm schon unzählige Punkte …, aber ich beginne zu schwafeln und indiskret bin ich auch noch. Jedenfalls brachte sie uns in ein von Cheforganisator Manfred hervorragend ausgesuchtes, wirklich vortreffliches Hotel mit Rügenblick, ruhigen Zimmern und einem vorzüglichen Frühstück, das selbst Achim in höchsten Tönen lobte (ja, richtig gehört, Achim! Und ehrlich, wir haben ihm nix in den Tee getan am Vorabend, mit anderen Worten- d a s will w i r k l i c h was heißen- aber ich wollte ja nicht schwafeln und auch nicht indiskr…).

Derartig gestärkt und auch noch ein wenig am Ostseestrande flanierend begaben wir uns also in die Bütt. Und ich sage euch – an einen s o l c h e n Kampf kann ich mich nicht erinnern. Ja gut, es gab mal dieses legendäre 8:0 gegen unsere Zweite in der Landesliga (bei einem Kampflosen) und umgekehrt direkt danach das 0,5:7,5 gegen Berolina vor vielen Jahren. Aber das hier war trotzdem was Besonderes, denn ziemlich früh zeichnete sich ab, dass dies ein Kantersieg der besonderen Art werden würde. Gewiss, die DWZ-Unterschiede waren schon sehr, sehr groß, aber dass es nicht nur dem Ergebnis nach, sondern auch nach den Stellungen so eindeutig laufen würde, das hatten wir nicht erwartet. Man kennt das ja eigentlich schon, dass schwächere Gegner ordentlich, wenn nicht gar besser stehen und es dann noch irgendwie versieben. Aber nichts da: es ging an allen Brettern von Beginn an eigentlich nur in eine Richtung und so gesehen – das soll jetzt bitteschön nicht überheblich wirken – ist das 7,5:0,5 noch schmeichelhaft für Stralsund (der geneigte Leser überzeuge sich im noch folgenden Nachbericht von Heinz Uhl selber von der großen vertanen Siegchance).

Den Reigen eröffnete Ralf an Brett 6. Sein Gegner hatte sich strategisch perspektivlos aufgestellt, dann seinen Springer auf h2 einzementiert und als die schwarze Dame über h4 ins Geschehen eingriff, war das Matt wohl auch schon nicht mehr zu verhindern.

Bei mir lief es zunächst ein wenig anders. Ich hatte zwar schnell Angriff bekommen und als ich bereits glaubte, schnell mal eine Figur einsacken zu können, staunte ich nicht schlecht über eine Riposte meines Gegners. Also bekam ich erst mal nur einen Bauern, für den er ganz schön Gegenspiel hätte bekommen können. Als er es sich aber nicht nehmen ließ, den Bauern wiederzunehmen, konnte ich den Druck auf seine Königsstellung verstärken. Von Zug zu Zug verschlechterte sich dann aufgrund unpräziser Fortsetzungen seine Stellung mit einem weitgehend offenen König, sodass ich trotz durchaus vorhandener struktureller Mängel in meiner Stellung selber nicht schlecht staunte, bereits im 20. Zug Vollzug melden zu können.

Und ich hätte auch nicht gedacht, schneller als Ingo zu sein. Der hatte den weißen Aufbau gegen Sizilianisch demontiert (sogar ohne Handschuhe), dem Weißen in dessen Langer-Rochade-Stellung einen Doppelbauern auf der c-Linie zugefügt, brauchte aber zu meinem Erstaunen schon noch ein Weilchen. Ingos Zeit wurde sogar langsam knapper, aber es reichte dann trotzdem sicher zum Sieg. Überhaupt ließen wir uns alle viel Zeit, was zumindest auch dafür sprach, wie ernst und konzentriert wir das Ganze angingen.

Und als Manfreds Gegner, der auch unter Druck stand, aber mit der nötigen Zähigkeit ein wenig auf Manfreds beginnende Zeitnot hätte spekulieren können, ungeduldig eine Figur opferte, ohne dafür irgendetwas Zählbares zu haben, hieß es schon 4:0.

Achim hatte zu dem Zeitpunkt schon zwei Bauern mehr und musste aber nach etwas unpräzisem Spiel aufpassen, sich nicht plötzlich Matt setzen zu lassen. Dies wusste er durch Damentausch zu verhindern und den Rest erledigte dann die berühmte Achim-Technik. 5:0

Heinz Wirth, Verstärkung aus unserer Dritten und erstmalig für unsere Erste im Einsatz, musste sich trotz verheißungsvollem Mittelspiel schon ein wenig mühen, im entstandenen Endspiel aus einer festen Stellung trotz Springer gegen Läufer (bei Doppeltürmen) etwas herauszuholen. Als der Gegner nach längerer Bearbeitung sich aber in einem unkonzentrierten Moment den Läufer wegtauschen ließ und sich die Stellung für Heinz` Türme öffnete, war es auch schon geschehen. 6:0. 

UNESCO-Weltkulturerbe „Historische Altstadt Stralsund“: Die „mächtige“ Marienkirche (links oben) – größte Kirche im Baustil der Backsteingotik im gesamten norddeutschen Raum – am Neuen Markt sowie die Galerie im Rathaus (links unten) und die „prächtige“ Nikolaikirche (rechts) am Alten Markt (Fotos: Heinz Uhl)

Ich muss gestehen, dass ich mich an keinen für mich so entspannt verlaufenen Wettkampf erinnern vermag, ja, und auch das soll weder überheblich wirken noch ist es einer meiner üblicherweise schlechten Scherze: ich habe mich diesmal an diesem Schachwochenende, ja sogar direkt während des Matches ernsthaft erholt! Ich konnte sogar während des (für mich persönlich ja schnell beendeten) Kampfes zwischendrin mehrmals zur Küste gehen und am Ende las ich sogar noch entspannt in meinem Buch, wohlwissend, dass Hendrik seine Partie im Damenendspiel mit Mehrbauern gewinnen würde- schließlich hatte er ja die ganze Partie von Anfang an genau daraufhin angelegt. Also Caro-Kann, kleine Vorteile anhäufen, dann irgendwann einen Bauern kassieren. Hier ein Tausch, da ein Tausch. Na gut, und dann, was vielleicht nicht alle Tage vorkommt, den gegnerischen König im Damenendspiel auf Matt gestellt. Das Ganze hat zwar 70 Züge gedauert, es war nichtsdestotrotz folgerichtig und souverän. Und Hendriks dritter Sieg in Folge- immer nach demselben, wohlbekannten Hendrik-Rezept. Chapeau! Hendrik ist wieder ganz der alte! Einziger Wermutstropfen: Es war nicht das 8:0.

Denn das hatte Heinz zuvor weggestellt. Man muss aber auch ehrlicherweise sagen, dass sein Gegner unterm Strich die meiste Gegenwehr von allen lieferte. Und der Gott des Gemetzels zeigte zumindest hier sein gnädiges Antlitz, indem er Heinz nicht einfach einen Springer wegnehmen ließ, der mangels Rückschlagmöglichkeit angesichts eines folgenden Mattangriffs die zweite, endgültig gewinnbringende  Mehrfigur bedeutet hätte. Zuvor war es aber wirklich haarig; nicht für eine Blechkiste, aber für uns Irdene schon. Zunächst hatte Heinz sich ja einen Mehrbauern und klaren Vorteil erspielt. Beim Checken der zahlreichen taktischen Gewinnmotive, die sich dann ergaben, verlor er jedoch eine Menge Zeit, ohne zum entscheidenden Schlag ansetzen zu können. Schließlich opferte sein Gegner eine Figur, was zu einer weitgehend unübersichtlichen Stellung führte. Licht und Schatten wechselten sich in Heinz` Stellungsbehandlung ab, wobei die Zeit bereits mächtig „inkrementierte“. Tja, und dann übersah Heinz Möglichkeiten, die er sich im Blitzschach wohl eher nicht hätte entgehen lassen und brachte sich dabei um den Lohn seiner vorherigen Bemühungen. Seinen Versuch, das entstandene Endspiel T/S/B gegen T und 4 Bauern gewinnen zu wollen, brach er dann trotz eines ersten solchen Versuches vernünftigerweise alsbald ab, bevor er vielleicht noch als Verlierer vom Platz gegangen wäre. Aber auch sein Gegner zeigte  diesbezüglich wenig Ehrgeiz.

Es war ein wirklich nettes Wochenende und wir hatten einmal mehr ein gutes mannschaftliches Erlebnis. Das ist nun mal das Gute, wenn der Aufsteiger aus Vorpommern in unsere Staffel kommt. Diese Mannschaft mag – und das war bereits nominell klar – ein krasser Außenseiter und spielerisch so gesehen keine allzu große Bereicherung gewesen sein, jedenfalls diesem Kampf nach zu urteilen. Sie hat uns aber einen wahrhaft gelungenen Ausflug in eine sehenswerte Stadt (für das einer unserer Spieler trotz sich abzeichnender Zeitnot sogar extra vorher noch zum Frisör gegangen war!) und natürlich auch ein willkommenes Erfolgserlebnis beschert. Dieser Kampf war aber natürlich ein Ausnahmekampf und sicherlich nicht repräsentativ. Gleichwohl tat so ein Kantersieg nach zwei Niederlagen allen sichtlich gut. Es wäre schön, wenn wir in drei Wochen noch einmal nachlegen und gegen Cottbus endgültig den Klassenerhalt sichern könnten. Dass das kein Selbstläufer ist, zeigt unsere Erfahrung aus der unglücklichen Abstiegssaison, als wir daheim gegen sie sang- und klanglos verloren hatten. Also: Es wird erneut Konzentration gefordert sein! Und sich auf diesem Kantersieg auszuruhen, ist sicherlich alles andere als ratsam. Ist er doch schließlich jetzt schon wieder der Schnee von gestern. Ganz wie der leibhaftige Schnee, der sich bereits am Sonntag wieder aufzulösen begann…


Bericht vom 04.02. / TG

Auch in der Oberliga  geht es jetzt Schlag auf Schlag: In der 6. Runde muss die ERSTE in den Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns fahren, und ist daher bereits am Samstag zur FHSG Stralsund angereist. Gegen den bereits abgeschlagenen Tabellenletzten sollen natürlich zwei Mannschaftspunkte her, um das Abstiegsgespenst endgültig zu verscheuchen. Ernst nehmen muss man den Gegner natürlich trotzdem …!

Da es wegen der großen Entfernung wohl kaum spontane Schlachtenbummler geben wird, ist für alle Ungeduldigen die Ergebnismeldung beim Deutschen Schachbund zu empfehlen. Spielbeginn ist diesmal ausnahmsweise bereits um 10 Uhr.

Zwischenstand um 14:30 Uhr: 4:0 (!) und die restlichen Partien lassen einen sehr deutlichen Sieg vermuten.

Endstand zum 16:05 Uhr: 7,5:0,5 (!!) – Herzlichen Glückwunsch!

Die Einzelergebnisse:

  FHSH Stralsund ½ SC Weisse Dame  
2 Mehl, Ronald 0 : 1 Waldmann, Hans-Joachim 1
4 Hubert, Peter 0 : 1 Moeller, Hendrik 2
5 Glawe, Hartmut ½ : ½ Uhl, Heinz 4
6 Kohn, Andreas 0 : 1 Abraham, Ingo, Dr. 5
7 Paulowitz, Bernd-Rainer 0 : 1 Venske, Kai-Gerrit 6
8 Giese, Lothar 0 : 1 Mohrmann, Ralf 8
10 Manke, Karsten 0 : 1 Lenhardt, Manfred 11
13 Vietinghoff, Klaus 0 : 1 Wirth, Heinz, Dr. 13

Die erfreuliche Tabelle der Oberliga nach der 6. Runde:

  Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp MP BP BW
1. SK König Tegel II  +  5     5 6   6 12 33½ 139½
2. SC Rotation Pankow  +    6   7   6 8 30 126½
3. Greifswalder SV 3    +  5 6 5     6 8 29 127
4. SC Weisse Dame   3  +  5     4 6 7 27½ 117½
5. SV Empor Berlin   2 3  +    4   6 7 25½ 121
6. TuS Makkabi Berlin 2      +  4   5 6 5 20½ 101½
7. LOK RAW Cottbus 2   2   4 4  +    4 6 5 20½   86½
8. TSG Oberschöneweide 3      +    6 4 24½ 120
9. TSG Neuruppin   1   4   3  +  6 3 18½   97½
10. FHSH Stralsund ½     ½ ½ 4    +  6 1   9½   36