BMM 2026/27 (R2): Ergebnisse (+1 =3 -1) mit Berichten aller Mannschaften plus 2 Partienotationen

Eine ausgeglichene Bilanz gab es am ersten Heimspieltag: ZWEITE und DRITTE holten nach langem Kampf jeweils ihren ersten Mannschaftspunkt. 

Die VIERTE gewinnt souverän und steht bei einer positiven Punktebilanz. Hingegen verliert die FÜNFTE auch ihr zweites Spiel und bleibt punktlos.

Überraschend holt die SECHSTE ein Unentschieden gegen die etwas schwächer als erwartet aufgestellten Schachfreunde. 


BMM 2026/27 (R2): WeDa-Ergebnisse
Liga/Klasse HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Stadtliga A WeDa 2 4 : 4   Königsjäger 1 9. 6,5 1:3
Stadtliga B WeDa 3 4 : 4   TuS Makkabi 1 9. 6,0 1:3
Klasse 1.2 WeDa 4 5,5 : 2,5   Kreuzberg 6 4.- 5. 9,5 3:1
Klasse 2.4 WeDa 5 2,5 : 5,5   Mariendorf 1 9. 5,0 0:4
Klasse 3.1 WeDa 6 3 : 3   SF Berlin 8 6. 5,5 1:3

Zu den Berichten 

ZWEITE: Verpasster Sieg gegen die Königsjäger

von Thorsten Groß

Am Ende sind natürlich alle erzielten Punkte in einem Mannschaftskampf gleichwertig, aber manchmal spitzt sich alles auf die letzte, alles entscheidene Partie zu. So auch am letzten Sonntag.

Zur Zeitkontrolle lagen wir unerwartet deutlich mit 3:1 vorne, denn Martin, Kai und ich hatten bereits unsere Partien gewonnen. Lediglich Dawid war bereits früh in eine passive Stellung geraten und musste seinem Gegner gratulieren. Nun brauchten wir also noch 1 Punkt für ein Unentschieden oder 1,5 Punkte für einen Sieg!

Bastian verteidigte am Spitzenbrett erfolgreich ein etwas schlechter stehendes Turmendspiel – Remis. Ralf hatte lange Zeit Kompensation für eine Minusfigur, aber dann konnte sich sein Gegner befreien – leider kein Punkt. Jakob hatte durch eine kleine Taktik eine Mehrqualität für einen Bauern erhalten. Er wickelte in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern ab, aber das Wettrennen der Bauern ging Unentschieden aus.

Beim Stand von 4:3 war nun klar, dass ein Remis an Brett 8 zum Mannschaftssieg ausreichen würde. Richard hatte sich aus einer zwischenzeitlich schwierigen Stellung wieder herausgewunden und bei jeweils einem Turm und ungleichfarbigen Läufern waren wir optimistisch, dass es für ein Remis oder sogar mehr reichen konnte.

Ein Remisangebot musste sein Gegner bei diesem Spielstand natürlich ablehnen. Es wurde hin und her laviert, und Richards Bedenkzeit unterschritt mehrfach die 1 Minuten-Grenze.

Dann folgte (unter Opfer eines Bauern) der Turmtausch und immer noch schien das Remis nah – sind nicht alle Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern Remis? Vermutlich war es das auch, aber Richard wollte nun die verbliebenen Bauern am Königsflügel abholen und das Remis ganz sicher machen. Und *Zack* kam ein Bauerndurchbruch, nach dem sein verbliebener Läufer nur noch einen von zwei Freibauern aufhalten konnte.

So endete ein langer Kampf mit einem unbefriedigenden 4:4-Unentschieden, das sich eher wie ein Punktverlust anfühlte. Immerhin haben wir nach der verkorksten 1. Runde gezeigt, dass wir doch vollständig antreten und Schach spielen können. Auch wenn wir derzeit auf Platz 9 der Tabelle liegen, werden in den nächsten Runden hoffentlich weitere Punkte folgen.


DRITTE: Hart erkämpftes Unentschieden gegen TuS Makkabi 1

Gemeinschaftsbericht zusammengestellt von ML Guido Weyers

Als neuer Mannschaftsführer der 3. Mannschaft und bei meinem ersten Auftritt in dieser Saison war ich froh, dass wir gegen einen starken Gegner unseren ersten wichtigen Punkt gegen den Abstieg holen konnten. Sowohl wir, an Brett 4, als auch der Gegner an Brett 6 gaben dabei leichte Punkte ab. Entscheidend dabei war aber die ausgezeichnete Leistung von Heinz an Brett 3, der uns nach langem, spannenden Kampf den Mannschaftspunkt sicherte.

Stefan, Brett 1:

Ich konnte meinen Gegner IM Nikolai „Mykola“ Kuchsh in der Eröffnung überraschen, und hatte mit Schwarz relativ schnell eine ausgeglichene Stellung. Nach einigen ungenauen Zügen von mir, wurde ich positionell überspielt. Kurz vor dem 40. Zug habe ich alle Brücken hinter mir abgebrochen und mit einem Figurenopfer auf Schwindelchancen gespielt.

Mein Gegner war nach der Partie der Auffassung, dass mir das auch geglückt wäre, wenn ich – siehe Diagramm – 40. … Dd3+ 41. Kg2 Dc3: gespielt hätte.

Stefan Prange (WeDa 3, ELO 2165)IM Nikolai „Mykola“ Kushch (Makk 1, ELO 2334)

Jedoch hätte ich dann nach 42. Se5:+ Ke6 43. Df7+ (nicht 43. Sg6: ?? und verliert) Ke5: 44. Dg7+ die Dame verloren oder wäre nach 44. … Ke7, Kg8 oder Kg7 mattgesetzt worden. Ich bin mir ganz sicher, dass er die Varianten gesehen hätte, wenn ich Dd3+ gespielt hätte.

Uwe, Brett 2

Zu meiner Partie: „Ich habe nach einem ungenauen 20. Zug in der Folge einen Bauern und ohne Gegenspiel dann später auch die Partie verloren.“

Heinz, Brett 3

„In meiner Partie hatte ich nach der Eröffnung mit einem Mehrbauern und Spiel gegen eine offene weisse Königsstellung bereits einigen Vorteil. Ich konnte den König angreifen und zur Flucht in die Brettmitte zwingen. Beim Angriff mit Dame und Turm übersah ich eine mögliche kurze Mattkombi und bot dem König „Geleitschutz“ von g3 bis b7, wo er dann überraschend sicher stand. Mein großer Vorteil hatte sich damit weitgehend verflüchtigt. Nach dem Abtausch der Türme konnte ich dann im Damenendspiel meinen schwachen Bauern am Damenflügel abtauschen und mich dann mit Dame und König um den letzten gegnerischen Bauern am Königsflügel kümmern. Es ergab sich ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern, dass ich letztlich gewinnen konnte.“

Robert S. Brett 4

Seine Partie lief nicht so wie erhofft. In einem Turmendspiel mit zwei Freibauern am Rande mehr, aber einem gefräßigen, gegnerischen Turm auf der 7. Reihe fand Robert leider keinen Gewinnweg und verlor die Partie sogar noch. Kopf hoch!

Robert R., Brett 5

„Eine nach außen hin recht unspektakuläre Partie, in der meine Gegnerin sich einen kleinen Vorteil erarbeitete, welchen ich durch verhältnismäßig präzise Züge ausgleichen konnte. Der Computer ist deutlich positiver als diese persönliche Einschätzung. Die Partie geriet nie wirklich aus den Fugen und die Abweichung sowohl meiner Gegnerin, als auch von mir zu den besten Zügen ist gering. Somit kann ich recht zufrieden sein mit einer beidseitig soliden Leistung und einem friedlichen Ende im Remis.“

Carsten, Brett 6

Carsten bekam von seinem Gegner plötzlich und unerwartet einen ganzen Turm geschenkt – ohne irgendeine Kompensation. Sein Gegner hatte schlicht übersehen, dass der Lh1 den nach b7-b5 ungedeckten Ta8 schlagen konnte. Die Partie war wenig später nach diesem Blackout vorüber.

Guido, Brett 7:

Nach dem Ausgleichen in der Trompowsky Eröffnung bewegte sich die Partie bis zum 21. Zug immer in einem relativen Gleichgewicht. Unspektakuläres Remis.

Manfred, Brett 8:

„Nach ausgeglichener Eröffnung konnte ich kleine Vorteile sammeln: Läuferpaar, gegnerischer Doppelbauer. Nach einem Bauerngewinn drohten zudem Motive mit der gegnerischen, schwachen Grundreihe. Dies führte zu einem weiteren Bauern- und letztlich zu einem Figurengewinn.“


VIERTE: 5,5-Sieg gegen Kreuzberg VI

Bericht vom MaFü Manfred Lenhardt

Die VIERTE traf in der 2.Runde auf die gleichwertige Mannschaft von Kreuzberg VI und es gelang ein unerwartet hoher Erfolg mit 5,5:2,5.

Da der Gast nur 7 Spieler zur Verfügung hatte, brachte uns Kay (Brett 3) kampflos in Führung. Laurenz erhöhte an Brett 2. Nach der Eröffnung hatte er leichten Vorteil. Als sein Gegner mit der Zentralisation eines Turmes fehlgriff, konterte Laurenz mit Qualitätsopfer und Mattangriff. An Brett 4 folgte ein Remis von Thommy; nach Abtausch der Schwerfiguren war die Stellung komplett ausgeglichen.

Die Kreuzberger verkürzten durch einen Sieg an Brett 1. Nicolas war in einer scharfen Eröffnungsnebenvariante schnell aus dem Buch und hatte deutlichen Nachteil. Sein bildhafter Kommentar: „Mit einem unglücklich getimten Gegenangriff sägte ich mir dann auch noch das letzte bisschen Ast unter den Füßen weg“.

Danach sicherten Ali und Konstantin den Gewinn des Mannschaftskampfes. An Brett 6 konnte Ali seine Figuren gut aktivieren und Druck auf den gegnerischen König aufbauen. Nach einer entscheidenden Taktik ließ sich der Vorteil sicher im Endspiel verwerten.

Konstantin und sein Gegner lieferten sich an Brett 7 ein kompliziertes taktisches Gefecht mit gegenseitigen Fesselungen. Letztlich rechnete Konstantin etwas genauer und hatte zum Abschluss der Verwicklungen einen ganzen Turm mehr.

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Laurenz Preissner vs. Jan Kretzschmar

BMM 26/27 R2 Vierte

1.e4c52.b3d53.exd5Dxd54.Sc3Dd85.Lb2Sf66.f4Sc67.Lb5Ld78.Sf3a69.Lxc6Lxc610.De2e611.Se5Dc712.f5Ld613.Sxc6Dxc614.fxe6O-O15.O-OTae816.Txf6gxf617.Se4fxe618.Sxf6+Txf619.Lxf6Kf720.Tf1Tg821.Dh5+Kf822.Lh4+Kg723.Tf7+1 – 0
Zwischenstand: 4,5:1,5

Der Sieg war somit bereits unter Dach und Fach. Danach verkürzte Kreuzberg noch einmal den Rückstand. Der Kreuzberger an Brett 8 übte viel Druck aus. Zunächst konnte Emil sich gut verteidigen, aber nach einem Fehler war die Partie entscheiden.

Den Schlusspunkt setzte Martin am 5. Brett. Im Mittelspiel gab es bei gegensätzlichen Rochaden ein „Wettrennen“ um den Angriff. Martin kam in Vorteil als sein Gegner ohne Not seinen Läufer ins strategische Abseits manövrierte. Martin opferte dann zu schnell einen Springer, für eine letztlich unklare Stellung mit verteilten Chancen. Nach einem Zeitnot-Fehler seines Gegners erspielte sich Martin eine Gewinnstellung, die er – eigenes Zitat – im Endspiel in eine theoretische Remis-Stellung „verdaddelte“. Sein Sieg war am Ende glücklich, denn der Gegner verlor wegen Zeitüberschreitung.

Endstand: 5,5:2,5

Ein verdienter Ausgang, aber etwas zu hoch. Die VIERTE kann somit gestärkt die nächste Runde angehen.


FÜNFTE: „Plenty of positives despite defeat“ (John Kear)

Bericht von Mannschaftsleiter Simon

In Runde 2 trafen wir auf Mariendorf I, die nominell stärkste Mannschaft unserer Klasse. Dass wir hier von Anfang an nur Außenseiterchancen hatten, war uns bewusst. Daran änderte auch nichts, dass der auch in der Breite sehr stark aufgestellte Gegner nicht in Bestbesetzung spielte.

„Mal verliert man, mal gewinnen die anderen“ (Otto Rehagel)

Thorsten konnte sein Kunststück aus Runde 1 leider nicht wiederholen und musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Zwar stand Thorsten nach der Eröffnung deutlich aktiver, stellte die Partie dann aber mit zwei aufeinanderfolgenden Fehlgriffen ein. Thorsten ärgerte sich im Nachhinein sowohl über den Beginn als auch über das Ende der Partie: „Ich habe einfach im 1. Zug den falschen Bauern gezogen [Anm. Redaktion: passiert den Besten!]. Am Ende habe ich einen Mattangriff meines Gegners total unterschätzt.“

Ata erwischte leider auch keinen guten Tag. Zwar stand er zwischenzeitlich sogar besser und hatte aussichtsreiche Gewinnideen, am Ende machte er aber einen kapitalen Fehler, der einen Turmverlust zur Folge hatte. „Danach war alles vorbei“, so sein nüchternes und zutreffendes Fazit.

Mohamed erlebte ein Wechselbad der Gefühle, leider ebenfalls ohne Happy End: „Meine Eröffnungsvorbereitung zeigte gute Wirkung: Ich konnte mir früh einen soliden Vorteil erarbeiten und das Geschehen über fast 40 Züge hinweg klar kontrollieren (Bewertung phasenweise ca. +2). Direkt vor Erreichen der Zeitkontrolle im 40. Zug passierte mir jedoch ein schwerer Taktikfehler, der die Partie schlagartig zugunsten meines Gegners drehte. Trotz Gegenwehr war der Nachteil nicht mehr zu kompensieren. Eine bittere Niederlage nach langer Führung, aber der Spielaufbau stimmte.“

Zu Gregors Partie ist nicht allzu viel überliefert und der Mannschaftsleiter war viel zu sehr mit seiner eigenen Partie beschäftigt, als dass er – wohl wissend, dass er einen Spielbericht wird schreiben müssen – die anderen Partien im Detail verfolgen konnte. Daher nur so viel: Im reinen Bauernendspiel war das Material ausgeglichen, allerdings war die Bauernstruktur des Gegners intakt, was bei Gregor leider nicht der Fall war. Diesen Vorteil nutze der Gegner aus, sodass Gregor schlussendlich aufgeben musste.

Johannes bekam es an Brett 1 mit einem der Topspieler von Mariendorf zu tun: „Bis etwa zum 15. Zug spielten wir eine Nebenvariante der Damenindischen Verteidigung. Die Engine attestierte mir sogar die etwas höhere Genauigkeit, obwohl ich die Eröffnung eher spontan und ohne jegliche Vorbereitung wählte. Im weiteren Verlauf ließ meine Genauigkeit nach und wir erreichten eine völlig ausgeglichene Stellung. Mein bis dahin einziger klarer Fehler blieb ungestraft. Mit Springer gegen Läufer und jeweils 6 Bauern ging es ins ebenfalls völlig ausgeglichene Endspiel. Für mich stellte es sich so dar, dass die starke Stellung meines Springers durch den Nachteil kompensiert wurde, dass der Springer gegenüber dem Läufer kein Tempo gewinnen bzw. verlieren kann. Leider patzte ich im 38. Zug mit einem unüberlegten Bauernzug entscheidend und stellte einen Bauern ein. Damit war die Partie meiner Einschätzung nach technisch verloren, auch wenn sie sich noch weitere 37 Züge hinzog.“

 „Ein Tor würde dem Spiel gut tun” (Marcel Reif)

Avyukt konnte mit einem Remis ein durchaus erfolgreiches Debüt in der Fünften verzeichnen, Herzlichen Glückwunsch! Avyukt hierzu: „Eine der zentralen Situationen der Partie war ganz klar, als mein Gegner einen Bauern in eine Dame umwandelte, die ich mit meinem Turm direkt schlagen konnte. Hätte der Gegner wiederrum meinen Turm geschlagen, wäre es zu einem Patt gekommen. Der Gegner sah dies und entschied sich, weiterzuspielen. Zwar hatte der Gegner mit König, Turm und Springer gegen meinen König und Turm einen materiellen Vorteil, konnte diesen aber nicht gewinnbringend verwerten. Sein Remisangebot habe ich dankend angenommen.“

An Brett 2 war Oliver siegreich und ist nach seinem Remis in Runde 1 bislang unser zuverlässigster Punktelieferant! Seine Partie rekapitulierte Oliver wie folgt: „Wie immer spielte ich den Grand Prix gegen Sizilianisch. Ich bin den Varianten, die mein Gegner vorbereitete, stets zu meinen Gunsten ausgewichen. Irgendwann geriet mein Gegner in die Defensive und ich konnte meinen Vorteil ausbauen. Nachdem er seinen Laden nicht mehr zusammenhalten konnte, forcierte ich den Angriff und stellte den Gegner vor die Wahl: Turm geben oder Schachmatt gesetzt werden. Er entschied sich für das Schachmatt.“

Am längsten dauerte wie schon in Runde 1 die Partie von Simon, dessen Gegner bei Rundenstart noch nicht anwesend war. Simon war gedanklich schon bei einem kampflosen Sieg, als der Gegner doch noch kurz vor knapp – die Uhr stand bei 1:01 Stunden (!) –, gleichwohl tiefenentspannt, im Spielsaal erschien und seinen ersten Zug machte. Nach einer theoretisch einwandfreien Eröffnung erreichte Simon – mit den schwarzen Steinen spielend – einen strategischen Vorteil durch deutlich aktiveres Figurenspiel. Im weiteren Verlauf ließ er in inzwischen klar besserer Stellung mehrere taktische Möglichkeiten ungenutzt, sodass der Gegner seine Stellung (gefühlt) etwas konsolidieren konnte. Im dann folgenden Angriff auf dem Königsflügel verteidigte sich der Gegner zunächst lange einwandfrei, bevor ihm doch noch ein Fehler unterlief. Dieser führte nach einem unscheinbaren Figurentausch mittelbar aber zwangsläufig zu einem Qualitätsgewinn und Simon konnte den Sieg wenig später eintüten.

“But the next game, it starts 0:0. It doesn’t matter.” (Thomas Müller)

Eine unter dem Strich verdiente Niederlage, auch wenn an dem ein oder anderen Brett mehr drin gewesen wäre. In Runde 3 greifen wir wieder an, auch wenn es gegen eine weitere Spitzenmannschaft unserer Klasse sicherlich nicht einfacher wird.


SECHSTE: Unentschieden gegen die topfavorisierten SF Berlin 8

Bericht von ML Christian Greiser

In der Vorbereitung auf diesen Mannschaftskampf gegen den Klassenprimus wurde nach einer spielstarken Aufstellung für die SECHSTE gesucht. Obwohl drei der vier Spitzenbretter nicht zur Verfügung standen, gingen wir mit einer guten Mannschaft an den Start und erwischten einen …

… Monsterstart

Kaum hatte der Kaffee kochende und Brötchen belegende Mannschaftsleiter seine erste kleine Zwischenpause, da stand es auch schon 3:1 für die SECHSTE. An den Brettern 3, 4 und 5 segelten die vollen Punkte in den Heimathafen, wofür Louis, Konstantin und Adrian sorgten. Insbesondere der Punkt von Adrian kann einerseits als glücklich gelten, andererseits aber auch als Belohnung für unermüdlichen Kampfgeist gepaart mit taktischer Finesse.

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Marcus Unger (SFB 8, DWZ 1334) vs. Adrian Mieth (WeDa, DWZ 1465)

11.10.26 - Berlin/GER - BMM - R2 - SECHSTE - Brett 5

1.d4Sf62.Sf3g63.Lf4Lg74.e3O-O5.Sbd2d66.c3c57.Le2cxd48.exd4Sc69.O-OLf510.Tc1Tc811.a3Te812.Lg3e513.dxe5dxe514.Kh1e415.Sg1Se516.Lxe5Txe517.Sc4Dxd118.Tfxd1Tec519.a4Le620.b3a621.Tb1b522.axb5axb523.Sd6Td824.Sxb5Lg425.Txd8+Lf826.Lc4Le627.Sd4Sg428.Lxe6Sxf2#0 – 1

Raphael an Brett 6 agierte ein wenig zu optimistisch, sodass am Ende nur die Frage blieb, ob die beiden Spitzenbretter Niklas und Katja noch etwas Zählbares erreichen würden. Chancen waren sehr wohl da, aber es sollte nicht sein – und letztlich sind wir mit der Punkteteilung durchaus zufrieden.


„Promis plappern“

Dieses neue Sternchen am Himmel des Homepagekosmos der Weissen Dame entstand spontan wie folgt: Schaut ein Promi kurz auf ein Brett und stellt fest: „Klarer Figurengewinn – und aus die Maus!“ Ein daneben stehender, noch kürzer hinschauender Promi übernimmt die Einschätzung und gibt sie anschließend zum Besten.

Um in der Analyse – peinlich berührt – schnellstmöglich zurückzurudern: „Sorry, da haben wir wohl etwas übersehen!“. Der angebliche Figurengewinn endete halbzügig – mit dem Verlust der weissen Dame!


BMM 2026/27 (R2): Vorschau

Die ZWEITE gegen Königsjäger Süd-West 1 und die DRITTE gegen TuS Makkabi 1 müssen genau wie die FÜNFTE gegen Mariendorf 1 schauen, dass sie in die Gänge kommen.

Gegen Kreuzberg 6 will die VIERTE erneut etwas Zählbares erringen, während die SECHSTE gegen den Gruppenprimus Schachfreunde Berlin 8 wohl nur Außenseiterchancen haben dürfte.