BMM 2025/26 (R6): Ergebnisse (+4 =0 -0) Berichte aller Mannschaften plus drei Partien


BMM 2025/26 (R6):  Zusammenfassung

Ein perfektes Sonntagsergebnis für die WeDa-Mannschaften: ZWEITE und DRITTE gewinnen deutlich und sollten damit den Klassenerhalt nahezu sicher haben. Die DRITTE ist sogar punktgleich mit dem Tabellenführer …

Die VIERTE gewinnt knapp, aber der Rückstand auf die beiden Aufstiegsplätze bleibt unverändert groß. Die FÜNFTE gewann deutlich (hatte aber auch drei kampflose Punkte geschenkt bekommen) und erklomm die Tabellenspitze.

Die SECHSTE hatte an diesem Sonntag spielfrei.


BMM 2025/26 (R6): WeDa-Ergebnisse
Liga/Klasse HEIM Ergebnis   AUSWÄRTS Platz BP MP
Stadtliga A Berolina 1 2,5 : 5,5   WeDa 2 4. 25,5 7:5
Stadtliga B Friedrichshagen 1 2,5 : 5,5   WeDa 3 3. 25,5 8:4
Klasse 2.1 Friedrichstadt 2 3,5 : 4,5   WeDa 4 3. 27,5 8:4
Klasse 3.4 Eckbauer 3 1 : 5   WeDa 5 1. 24,0 9:3
Klasse 3.1 spielfrei 0 : 0   WeDa 6 5. 14,0 5:5

ZWEITE und VIERTE: Seeschlange im „En passant“

von Thorsten Groß

In der 6. BMM-Runde spielten wir gegen unseren Tabellennachbarn Berolina Mitte. Beide Mannschaften hatten vor der Runde 5:5 Punkte und hofften natürlich auf einen Punktgewinn, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten.

Spielbeginn im Schachcafé „En passant“ war bereits (ungewohnt) um 9 Uhr. Da uns aber im Laufe des Sonntags eine „Seeschlange“ begegnen sollte, waren wir am Ende doch über den sehr zeitigen Beginn des Wettkampfes froh …

Sebastian brachte uns in Führung. Er blockierte erfolgreich die Bauern seines Gegners am Damenflügel und konnte diese bald darauf gewinnen.

Ich sorgte für den Ausgleich, indem ich in einer scharfen Stellung das für den Ausgleich notwendige Qualitätsopfer zwar sah, aber nicht die richtige Variante dazu fand. So drang der Angriff meines Gegners über die h-Linie schneller als gedacht zu meinem König durch.

Bei langsam knapper werdender Zeit kam es schnell zu weiteren Erfolgen. Ralf opferte eine Qualität, aber erhielt dafür ein Läuferpaar und eine Bauernwalze, die sich erfolgreich durchsetzen konnten.

Auch „Taktikai“ Kai-Gerrit konnte sich in einer unübersichtlichen Stellung mit seinem Königsangriff durchsetzen. Der auf h2 gestrandete weiße Springer wurde am Ende durch einen schwarzen Bauern auf g3 abgeholt.

Felix heißt auf lateinisch „der Glückliche“ und das war er an diesem Spieltag auch. In einem schwierigen Endspiel musste er sich gegen ein Läuferpaar und viele Drohungen wehren. Allerdings überschritt sein Gegner bei seinen Gewinnversuchen die Zeit! Nach der Zeitkontrolle stand es also 4:1 und es liefen noch drei Partien.

Martin freute sich, endlich wieder einmal spielen zu dürfen, nachdem ihm zuletzt das Wetter und ein kampfloser Punkt einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Im Mittelspiel geriet er in eine Fesselung, aus der er sich nur unter Bauernverlust befreien konnte. Im Springerendspiel waren es bald sogar zwei Minusbauern, aber er kämpfte weiter und konnte am Ende seinen Springer gegen den letzten verbliebenen Bauern opfern – Remis!

Oliver hatte gegen unser früheres Mitglied Mirza durchgehend eine leichte Initiative. Vor der ersten Zeitkontrolle konnte er einen Bauern gewinnen. Nach der Zeitkontrolle gewann er einen zweiten und schließlich durch eine kleine Taktik eine Figur und erhöhte so auf 5,5:1,5.

David am Spitzenbrett spielte an diesem Tag die bereits erwähnte „Seeschlange“. Vor der Zeitkontrolle kam ihm eine Figur abhanden, aber mit gewisser Kompensation durch zwei Freibauern konnte er die Partie im Endspiel lange offen halten. Am Ende musste sein Gegner mit Springer und Läufer mattsetzen. Erst nach 6 Stunden und 120 Zügen war dieser lange Spieltag zu Ende.

Mit 7:5 Punkten haben wir den Klassenerhalt nun bereits fast geschafft. Einen Punkt brauchen wir noch, um es an den drei letzten Spieltagen ganz sicher zu machen. An der Tabellenspitze hat Kreuzberg II bereits vier Punkte Vorsprung und sollte sich bei normalem Verlauf den Aufstieg holen.


Ein kurzer Blick noch auf die VIERTE, die quasi nebenan gegen Friedrichstadt II spielte: Beginnend an den Spitzenbrettern gab es mehrere Punkteteilungen, bis dann Pierre zeigte, warum ein aktiver König im Turmendspiel so wichtig ist und die VIERTE in Führung brachte. Den zweiten ganzen Punkt holte Björn, der am Ende mit einem Abzugsschach die gegnerische Dame gewann.

Zuletzt kämpfte Jakob tapfer mit einer Minusfigur und bekam tatsächlich noch eine zweite Chance. Im Endspiel Läufer und Springer gegen Turm entschieden dann aber doch die gegnerischen Freibauern auf der a- und h-Linie die Partie. Alle drei Siege wurden übrigens mit den schwarzen Steinen erzielt! So wurde es ein knapper 4,5:3,5-Erfolg und die VIERTE bleibt auf Platz 3 ihrer Staffel.


DRITTE: Big Points in Friedrichshagen

Gemeinschaftsbericht editiert von MaFü Torsten Meyer

Sonntag, 22. Februar 2026: Um 6.15 Uhr klingelt der Wecker in der Wohnung des MaFüs, Sonntage können auch anderes beginnen, doch an diesem Tag stand das Auswärtsmatch gegen die Schachfreunde Friedrichshagen an, eine längere Anreisezeit war mithin von Charlottenburg zum Müggelsee einzuplanen. Zur Anpfiffzeit um 9.00 Uhr hatten sich von den 16 Spielenden dann allerdings nur 13 pünktlich eingefunden. Der verweigerten Kommunikation zwischen Handy und Internet geschuldet, trudelte unser Brett 5, Uwe Parske, erst um 9.09 Uhr im Spiellokal der Schachfreunde ein.

Cafhaus-Schach als Appetitanreger

Zu diesem Zeitpunkt war auf den Brettern wenig geschehen. Wenig später dann stand es bereits 1:0 für die DRITTE, und das kam so, wie Christian, an Brett 7 spielend, noch einen Tag später leicht überrascht, beschreibt: „Auch nach einer Nacht bin ich noch einigermaßen verwundert über den Ablauf des gestrigen Spieltags, der einige neue, durchaus interessante Erkenntnisse zu bieten hatte. Darunter ist auch die Antwort auf die Frage, wie es die weisse Dame in 14 Zügen von d1 bis nach d8 geschafft hat, obwohl die ganze Zeit ein schwarzer Bauer die d-Linie blockierte!?

Aber der Reihe nach: Statt eines gemächlichen Aufbaus mit Weiß gab es in der Eröffnung meiner Partie an Brett 7 ein erfrischend wildes Handgemenge, das in knapp 90 Minuten zu meinen Gunsten endete. Dass beide Kombattanten dabei auch mal daneben griffen, ist angesichts der vielen taktischen Verlockungen wiederum mehr als verständlich. Zur Ehrenrettung meines Gegners Tino Dzubasz (und nebenbei auch meiner eigenen) möchte ich aber darauf hinweisen, dass es sich um teilweise sehr gut versteckte Verbesserungsmöglichkeiten handelte.

Zu guter Letzt kann ich kann mich tatsächlich nicht (mehr) daran erinnern, wann ich in den vielen Jahren BMM mal der Dosenöffner in einem Match gewesen wäre.“ 1:0


BMM 2025/26 (R6):  Caféhaus-Schach vom Feinsten
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Christian Greiser vs. Tino Dzubasz

BMM 2025/26 - SLB - R6 - 22.02.26 - F'hagen 1 vs. WeDa 3

1.d4c52.d5e63.dxe6fxe64.e4d55.Nf3Nc66.Bb5Qa5+7.Nc3d48.Nxd4cxd49.Qh5+Kd810.Bg5+Nge711.Bxc6Qb412.Qe8+Kc713.Bf4+Kb614.Qd8+1 – 0

Safety first (1)

Brannte hier das Brett, so bei Cord, an Brett 4, eher nicht, und dennoch, ganz wohl war ihm nicht, wie er in eigenen Worten zusammenfasst: „An Brett 4 wurde eine Bird-Eröffnung gespielt, die mein mit Weiß spielender Gegner Maik Zesewitz mir auf das Brett setzte. Nach beiderseits unorthodoxem Spiel einigten wir uns bei knapper werdender Bedenkzeit in einer zweischneidigen Stellung auf ein leistungsgerechtes Vorsichtsremis.“ 1½:½

Schlag auf Schlag

Dann ging es Schlag auf Schlag, und der Zwischenstand 1½:½ für die DRITTE war schnell Geschichte. Stefan, an Brett drei mit den weissen Steinen spielend, beschreibt seine Partie wie folgt: „Ich bin zunächst gut aus der Eröffnung gekommen, und habe dann den Vorteil verspielt. Die Stellung war im Gleichgewicht, als mein Gegner mit Remisangebot einen sehr schlechten Zug spielte, den ich mit einem Schein-Turmopfer ausnutzen konnte.“ So ist recht, die Formkrise zu Beginn der Saison scheint zunehmend überwunden! 2½:½

Vollends auf Sieg stellte unser Erster Vorsitzender die Weichen. Bastian fasst seine Partie wie folgt zusammen: „Mein Gegner spielte eine seltene Eröffnung. Ich erwiderte mit einem Figurenaufbau, den ich in meiner Jugend gelernt hatte. Im Laufe der Partie konnte ich seinen starken schwarzfeldrigen Läufer abtauschen und mich in Ruhe fertig entwickeln. Angefangen mit f5 brachte ich alle meine Figuren zum Königsflügel, um einen Königsangriff zu initiieren. Nach Rücksprache mit meinem Mannschaftsleiter bot ich zu diesem Zeitpunkt Remis an, was mein Gegner ablehnte. Sechs Züge später hatte sich meine Stellung kontinuierlich verbessert, und mein Gegner gab bei schlechter Zeit und schlechter Stellung auf.“ Bescheiden vermied es Bastian, darauf hinzuweisen, dass sein Gegner niemand Geringeres als FM Philipp Lerch war, läuft rund für den Ersten Vorsitzenden, der mal wieder zeigte, dass er sich nicht verstecken muss. 3½:½


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FM Philipp Lerch vs. Bastian Deubler

BMM 2025/26 - SLB - R6 - 22.02.26 - F'hagen 1 vs. WeDa 3

1.b4c52.bxc5e53.Bb2Nc64.e3Bxc55.Nf3d66.d4Qb67.Bc3Bb48.a3Bxc3+9.Nxc3Nf610.d5Ne711.Bb5+Bd712.Rb1Bxb513.Rxb5Qc714.Qd2O-O15.O-Ob616.Rc1h617.e4Nd718.Ne2f519.exf5Nxf520.Ng3Nc521.Rb4Nxg322.hxg3Rf623.Nh2Qd724.f3Raf825.Ng4Rg626.Kh2e427.Qe2Qf50 – 1


Safety first (2)

Robert sicherte dann an Brett 6 den mindestens angestrebten einen Mannschaftspunkt ab. Er verkündet hierzu: „Das erste Mal in der Saison kam meine Vorbereitung zum Tragen und der fulminante Auftakt von Christian ließ mich nach dem Eröffnungsgeschehen ein taktisches Remis anbieten. Mein Gegner dachte lange über das Angebot nach, bevor er ablehnte und die verbliebene Zeit ließ mich hoffen, dass ich heute den ganzen Punkt mitnehmen könnte. Hierzu stellte ich jedoch zu wenige, echte Aufgaben. Letztendlich hatte ich noch trotz Mehrbauer Probleme die Stellung zusammenzuhalten. Am Ende verflachte das Spiel völlig und es kam zu einer gerechten Punkteteilung.“ 4:1

Nachdem Martin an Brett 1 ebenfalls den Punkt teilte, waren zwei Mannschaftspunkte für die DRITTE in trockenen Tüchern. 4½:1½

Schlussphase

Da spielte es dann keine Rolle mehr, dass Sebastian leider an Brett 8 gegen Thomas Frübing, einen gestandenen ehemaligen Oberligaspieler, die Segel streichen musste. 4½:2½

Uwe setzte an Brett 5 den Schlussakkord. Er hält hierzu fest: „In meiner Partie wurde die Remisbreite lange nicht überschritten. Allerdings verbrauchte mein Gegner dafür viel Zeit und musste die letzten 10 Züge jeweils mit dem Inkrement auskommen. Im 40. Zug unterlief ihm dann eine Ungenauigkeit, nach der ich im Turm und Springer Endspiel einen Bauern gewann und zusätzlich gut postierte Figuren hatte. In der Folge konnte ich meinen Vorteil ausbauen, bevor mein Gegner im 63. Zug in eine Springergabel lief, die den ganzen Turm kostete.5½:2½

Fazit

Das Postludium beim nahegelegenen Griechen war entsprechend feucht-fröhlich, vermeint die DRITTE doch einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt getan zu haben und bleibt aktuell in der Tabelle noch oben dran, was zu wilden Spekulationen veranlassen mag.

Bemerkenswert: Holte die DRITTE in spielender oder nicht-spielender Anwesenheit des MaFüs satte 8 Mannschaftspunkte, so in dessen Abwesenheit sage und schreibe 0, was immer mit das sagen mag …


FÜNFTE: Tabellenplatz 1 erklommen! 

Bericht von Simon Gemen

Ausgangslage

Die FÜNFTE spielte am vergangenen Sonntag gegen Eckbauer 3, die sich in der Tabelle in Schlagdistanz hinter uns befanden. Da wir aus eigener Kraft keine eigene Mannschaft zusammenstellen konnten, haben wir (wieder) Unterstützung aus der SECHSTEN bekommen – vielen Dank noch einmal an Ben und Johannes für euren Einsatz, das war großartig!

Der kampflose Beginn des Spieltags …

Kurz vor Beginn wurden wir informiert, dass aufgrund kurzfristiger Absagen zwei Bretter bei Eckbauer leer bleiben würden. Das war schade für Reiner und Yuan, die sich beide auf den Spieltag gefreut und ihre Wecker extra früh morgens gestellt hatten. Trost aus Mannschaftssicht: Wir starteten mit einem 2:0 Polster in den Spieltag.

… war gefolgt von intensiven und ausgekämpften Gewinnpartien …

Jörn konnte sich an Brett 4 bereits aus der Eröffnung heraus einen positionellen Vorteil erspielen und verhinderte kurz darauf geschickt de facto die Möglichkeit des Gegners, zu rochieren. Jörn brachte seine Figuren gegen den relativ ungeschützt stehenden König konsequent in Stellung und hat mit einem schönen Springeropfer-Abzugsangriff gegen die gegnerische Dame seinen Vorteil weiter ausgebaut. Der Gegner konnte seine Dame zwar temporär retten, allerdings war der Preis sehr hoch, da auch noch ein Turm drohte verloren zu gehen. Um dies zu verhindern, gab der Gegner in dann bereits hoffnungsloser Stellung seine Dame gegen zwei Springer. Jörn ließ dann nichts mehr anbrennen und fuhr den vollen Punkt nach Hause. Somit stand es 3:0 und verlieren konnten wir den Mannschaftskampf nicht mehr.

Ben konnte sich mit den schwarzen Steinen an Brett 6 in der ersten Partiehälfte einen Vorteil erspielen. Der Gegner kämpfte sich jedoch zurück und Ben ließ im aus seiner Sicht falschen Moment den Abtausch der letzten verbliebenen Türme zu. Das Bauernendspiel war objektiv für Weiß gewonnen, aber keineswegs trivial. Glücklicherweise entschied sich der Gegner wenig später für einen falschen Bauernzug, der uns in klaren Vorteil brachte. Ben nutzte die Gelegenheit und spielte die Partie souverän und erfolgreich zu Ende. Zwischenstand: 4:0

… sowie intensiven und ausgekämpften Remispartien!

Simon spielte an Brett 2 mit den schwarzen Steinen. Gleich zu Beginn hatte Simon das Gefühl, dass der Gegner die Eröffnung gut kannte und wusste, was er tat. Folgerichtig fand sich Simon in der Verteidigung wieder, während sein Gegner Angriffe vorbereitete und Drohungen aufstellte. Ebenso folgerichtig verbrauchte der Gegner quasi keine (eigene) Zeit, während das Zeitguthaben von Simon nur so dahinschmolz. Im weiteren Verlauf gelang es dann jedoch, zwei starke Angriffsfiguren des Gegners sowie die Damen zu tauschen. Da Simon nebenbei sogar einen Bauern gewinnen konnte, stand plötzlich die Frage im Raum, ob hier nicht sogar mehr als ein Remis zu holen ist. Dem Gefühl weiteren Auftrieb gab ein kurz darauf provozierter Doppelbauer beim Gegner, der sich jedoch schlussendlich nicht als die erhoffte Schwäche darstellte. Am Ende verblieben neben den Königen noch jeweils sechs Bauern, die dann so aufgestellt wurden, dass die Könige nicht mehr aus ihren eigenen Hälften herauskamen, was die Punkteteilung zur beschlossenen Sache machte.


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Olaf Buro vs. Simon Gemen

BMM 2025/26 - SK 3.4 - R6 - 22.02.26 - Eckbauer 3 vs. WeDa 5

1.e4e52.Nf3Nf63.Nc3Nc64.Bb5Nd45.Ba4Nxf3+6.Qxf3Be77.d3O-O8.Bb3d69.Bg5c610.h3Be611.O-Oh612.Bd2Qd713.Qg3Nh514.Qf3Nf615.Ne2c516.Ng3Nh717.Nf5Bg518.Bc1Bxc119.Raxc1Kh820.Kh2Ng521.Qg3Bxf522.exf5Qxf523.f4Ne624.fxe5Qxe525.Rce1Qxg3+26.Kxg3Nd427.c3Nxb328.axb3Rae829.Rxe8Rxe830.Rxf7Re3+31.Rf3Re232.Rf2Re3+33.Rf3Re234.Rf2Rxf235.Kxf2Kg836.Ke3Kf737.d4Ke638.g3b539.c4b440.Ke4g641.g4a642.h4a543.g5h544.d5+Kd745.Ke3Kc746.Kd3Kb647.Kd2Ka648.Kc2Kb6 ½ – ½

Johannes musste am längsten kämpfen. Nach aus seiner Sicht sehr gelungener Eröffnung mit klarem Vorteil schaffte der Gegner es gleichwohl, wieder eine ausgeglichene Stellung zu erreichen. Bis weit ins Endspiel hinein gaben sich die beiden Kontrahenten dann keine Blöße, bis Johannes (mit deutlich weniger Zeit auf der Uhr) eine Ungenauigkeit unterlief, die dem Gegner objektiv Siegchancen bot. Glücklicherweise ließ sich in diesem Fall jedoch der Vertreter von Eckbauer auf einen für ihn nachteilhaften Turmtausch ein, wonach auf beiden Seiten noch vier Bauern sowie ungleichfarbige Läufer verblieben. Das sich abzeichnende Remis wurde sodann nach 4 ½  Stunden besiegelt und der 5:1 Sieg für die Weisse Dame war unter Dach und Fach.

Fazit

Das Ergebnis ist – auch aufgrund der kampflos gewonnenen Partien – höher ausgefallen als man beim Blick auf die lange umkämpften und auf des Messers Schneide stehenden Partien erwartet hätte.

Durch diesen Sieg haben wir Tabellenplatz 1 erklommen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass noch zwei sehr starke Gegner auf uns warten, die alles geben werden, uns diesen Platz streitig zu machen. Klar ist: Hier ist noch nichts entschieden!


BMM 2025/26 (R6):  Vorbericht

Die ZWEITE versucht gegen Berolina 1 den Anschluss an das Mittelfeld zu finden, während die DRITTE vorn dran bleiben möchte, ebenso wie die VIERTE und FÜNFTE. Die SECHSTE ist spielfrei.