Belisar603 (TL 2559 – 43 Punkte) und Kevin_Hoegy (TL 2350 – 38 Punkte) kreisten in ihren ganz eigenen Umlaufbahnen, wobei die nachfolgenden fünf Wertungsbesten es auch nicht wirklich schlecht machten; nur eben halt nicht ganz so herausragend. Am Ende stand ein sicherer Klassenerhalt in der Tabellenmitte.
Die vier topgewerteten WeDa-Spieler erzielten durch die Bank sehr gute Ergebnisse. Den Fokus unserer Berichterstattung bekommt in dieser Runde unser Ostsee-Repräsentant SchachberndWismar, der seit geraumer Zeit bereits in sehr guter Verfassung ist. Mit einer Turnierleistung von 2135 und 19 Punkten übertraf er den eigenen Erwartungswert deutlich, ähnlich wie jka (TL 2441 / 36 Punkte) und tigranrules (TL 2343 / 24 Punkte). Ein besonderes Lob für seine Einsatzfreude bekommt Belisar603, der trotz einer Malaise tapfer dabei war!
Die Pankower SNOBs erwischten eine Welle, die sie in die nächsthöhere Liga trug, während die Schöneberger Queerspringer zu wenig MitstreiterInnen aktivieren konnten, um die Klasse zu halten.
Das Ergebnis dieser Runde war gelinde gesagt: „Unerfreulich!“ Das hat weniger mit dem Abstieg zu tun, denn das stete Auf und Ab ist eine mal mehr mal weniger akzeptierte Begleiterscheinung, sondern eher mit dem Umstand, dass ein 1756er sehr überraschend das Turnier gerockt hat. Der „Amatorplayer“, der quasi binnen Wochenfrist seine LWZ von 800 auf 1756 steigerte, führte seine Mannschaft Yildirim Chess Club mit herausragenden 54 Punkten (und damit 22 Punkte mehr als der Turnierzweite) und einer 2551er-Turnierleistung, was locker einer Titelträgerleistung entspricht, im Grunde genommen im Alleingang in die nächste Liga.
Statt aber in wehleidiges Klagen ob unseres Abstiegs zu verfallen, müssen wir an diesem Abend nüchtern feststellen, dass ein Teil der üblichen Leistungsträger nicht ins Laufen kam. Erwähnenswerte Leistungen gab es selbstverständlich trotzdem: Belisar603, emperor555, SchachberndWismar, MrXY71 und SISSI111.
„Lügen haben kurze Beine!“, wie sich jetzt tatsächlich herausstellte. Konsequenterweise darf nun der Yildirim Chess Club auch nicht aufsteigen.
Eine Sekunde (!) vor Turnierende krönte jkaseine ohnehin schon herausragende Leistung mit dem noch fehlenden einen Punkt (!), der uns den Klassenerhalt in der 5. Q-Liga sicherte. Selten war so viel Begeisterung auf unserem Discordchannel derart hautnah mit zu erleben. Die Leidtragenden waren bei Punktgleichheit die Lichtenrader Cityleagueshaver, die eine Minute (!) vor Turnierende mit drei Punkten Vorsprung schon kurz vor dem rettenden Ufer standen. Zugegeben; wenn der Südberliner 100%-Mann FRUllrich (5/5) noch eine weitere Partie hinbekommen hätte, hätte die Sache wohl einen anderen Ausgang genommen: „Hätte, hätte – Fahrradkette!“