Die erste Runde der BPMM war gleichzeitig das Achtelfinale. Mit dem SSV Rotation Berlin hatten wir ein schweres Los erwischt. Sie traten mit 2 Titelträgern an.
Käpt’n Martins Motto lautete „vorne ein remis und hinten gewinnen“. Fast ging es auf.
Mit 1,5:2,5 verloren wir knapp und schieden aus. Aber über ein 3:1 oder ein 2,5:1,5 hätte sich die Rotationer nicht beklagen können.
| Brett | WEISSE DAME | TITEL | DWZ | – | ROTATION BERLIN | TITEL | DWZ | 1,5 – 2,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Gelman, Josef | 2083 | – | Gelman, Alexander | IM | 2308 | 0 – 1 | |
| 2 | Lenhardt, Manfred | 1896 | – | Ivanov, Vladimir | FM | 2395 | ½ – ½ | |
| 3 | Sechting, Martin | 2045 | – | Kuban, Andreas | 1915 | 1 – 0 | ||
| 4 | Deubler, Bastian | 2036 | – | Fenske, Nils | 1906 | 0 – 1 |
Martin brachte uns ins Führung. Er gewann einen Turm und wehrte dann diverse Drohungen sicher ab. Danach steuerte Manfred ein Unentschieden bei. Er verlor im Mittelspiel zwar einen Bauern, hielt das Turmendspiel mit 4 gegen 5 Bauern am Königsflügel aber Remis.
Zwischenstand: 1,5 : 0,5
Die beiden noch laufenden Partien waren komplex, aber sahen ordentlich bis gut aus. In der Zeitnotphase kippten sie aber auf Rotationsseite.
Josef verpasste gegen seinen Namensvetter mehrmals Ausgleichsfortsetzungen und landete schließlich in einem verlorenen Turmendspiel. Und auch Bastian verlor. Er hatte starken Angriff gegen den langrochierten König am Damenflügel, ließ aber gute Möglichkeiten aus. Im Endspiel war dann ein gegnerischer Freibauer zu stark.
Endstand: 1,5 : 2,5
Wir haben uns gut geschlagen, aber letztlich stehen wir mit leeren Händen da.